Gestern hat Acer ihre neue Laptop-Linie mit den nagelneuen und lange erwarteten 45-Nanometer-AMD-Mobilchips vorgestellt. Die Palette reicht von 11,6″-Dualcore-Ferrari-Netbooks über 15″- bis hin zu äußerst günstigen 17″-Notebooks.
Den Auftakt macht das Acer Ferrari One 200, Acers erstes Netbook ihrer traditionell mit AMD-Chips ausgestatteten Ferrari-Notebooklinie mit schickem Design und rotem Deckel. Da sowohl AMD als auch Acer Ferrari-Sponsoren sind, bot sich hier eine Zusammenarbeit an.
Was auffällt ist, dass Acer mit AMD die künstlichen Einschränkungen, die Intel ihren Atom-Abnehmern für deren Netbooks auferlegt (maximal 10 Zoll Bildschirm, kein Dualcore-Atom) geschickt umgeht; So verfügt das 1,5kg leichte Ferrari One 200 über einen nagelneuen Dualcore-Athlon X2 L310 mit 1.2 GHz und 1MB L2-Cache und ein 11,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1366×768. Der für Netbookverhältnisse erwartungsgemäß sehr starken CPU steht Radeon HD 3200-Chipsatzgrafik zur Seite, welche Intels Chipsatzgrafik deutlich schlagen sollte und eventuell sogar mit Nvidias Ion-Grafik (entspricht einem Geforce 9400M) konkurrieren kann. Eine Besonderheit ist neben dem gestenfähigen Multi-Touch Touchpad auch die integrierte XGP-Buchse, mit dem das 28,5 x 20,4 x 3 cm große Ferrari One 200 eine externe normale Grafikkarte mit großem Bildschirm anbinden kann. Bis zu vier Gigabyte DDR2-Speicher (667MHz) in 2 SODIMM-Slots können im Gerät verbaut werden. In der Standardkonfiguration integriert Acer zwei Gigabyte, die Festplatte ist je nach Konkfiguration ab 250 Gigabyte groß. Natürlich ist auch Multi-Cardreader, 3x USB, Gigabit-Ethernet, VGA, Audioklinke in/out (inkl. S/PDIF Digitalausgang), Mikrofon, WLAN (bis zu Draft-n) und eine 0.3-Megapixel-Webcam integriert. Besonders stolz ist Acer auf das Dolby-zertifizierte integrierte Surroundsystem, das wir bei der Vorführung jedoch nicht im Einsatz erleben konnten. Lediglich optional bietet Acer Bluetooth an, auch eine 3G-Option für mobiles Internet ist verfügbar. Besonders gut gefallen hat uns nebem dem äußerst flachen LED-beleuchteten großen Bildschirm die sehr große und schick aussehende Tastatur, mit der sich sehr komfortabel tippen lässt. Als Akku kommt ein 6-Zellen-Stromspeicher mit 4,4 Amperestunden Kapazität zum Einsatz, welcher laut Acer bis zu 4 Stunden Laufzeit bietet. Das Gerät soll ab Ende Oktober für einen UVP von 499 Euro verfügbar sein.
Acers neue 15-Zoll-Klasse beginnt mit dem Aspire 5538, dessen Gehäuse in ungewöhnlichem Champangnergold gehalten ist. 2,4 Kilogramm schwer und 3cm flach verfügt es über einen 15,6″ Bildschirm, welcher allerdings wie das Ferrari One 200 auch nur die “HD-ready”-Auflösung von 1366×768 Pixeln bietet. Ebenfalls gemein mit dem Ferrari One hat das 38 x 26 x 2,6-3,1cm große Aspire 5538 das Dolby-Soundsystem, das gestenfähige Touchpad, den RAM-Maximalausbau von vier Gigabyte, den Akku, Gigabit-Ethernet, die Webcam, VGA, Mikrofon, Audio in/out (plus S/PDIF) den Multi-Cardreader und 802.11draft-n WLAN. Es ist in der Basiskonfiguration auch mit dem Athlon X2 L310 1.2 GHz und Radeon HD 3200 Chipsatzgrafik ausgestattet, doch sind hier optional gegen Aufpreis auch ein Turion X2 L510 mit 1,6 GHz und/oder ein dedizierter Radeon HD 4330-Grafikchip mit 512MB VRAM erhältlich. Die Unterschiede zum Ferrari One 200 liegen in einem DL-DVD-Brenner, vier statt drei USB-Ports und HDMI. Die Festplatte ist in der kleinsten, ebenfalls 499 Euro kostenden Konfiguration 160 Gigabyte groß.
Das neue nur in schwarz erhältliche AMD-Topmodell von Acer ist sowohl mit 15,6″ (Aspire 5542, 1366×768 Auflösung) als auch mit 17,3″ (Aspire 7540, 1600×900 Auflösung) Bildschirm erhältlich. Die Ausstattung entspricht weitgehend dem Aspire 5538, die Unterschiede liegen in den Konfigurations-Optionen bei CPU und GPU: Als CPU ist wahlweise ein AMD Athlon II M300 mit 1MB L2-Cache und 2GHz, ein Turion II X2 M500 mit 2.2 GHz und 1MB L2-Cache oder ein Turion II X2 Ultra M600 mit 2MB L2-Cache und 2,4 GHz Takt erhältlich. Als Grafik gibt es beim 38 x 25 x 2,6-3,7 cm großen und 2,8 kg schweren 15-Zoll-Modell entweder Radeon HD 4200 Chipsatzgrafik oder einen dedizierten Radeon HD 4570 Grafikchip, welchem 512 MB VRAM zur Seite stehen. Das 41 x 27,4 x 4-4,5 cm große und 3,2 kg schwere 17-Zoll-Modell gibt es nur mit dedizierter Grafik, hier setzt Acer auch einen 8-Zellen-Akku mit 4,8 Amperestunden ein. Das 15-Zoll-Modell wird ab 499 Euro, das 17-Zoll-Gerät ab 599 Euro im Handel erhältlich sein.









Ein HD 3200-Kern steckt auch in der RG780 Southbridge und ist dort von der Leistung her mit einer Radeon 2400 Pro vergleichbar. HDTV-Wiedergabe in 1080p ist möglich.
Also höchstwahrscheinlich wirklich auf der Höhe mit dem NVIDIA ION.
Laut der mittleren Abbildung scheint das Display eine Katastrophe zu sein und, was der Artikel verschweigt, das Gerät gibt es nur zwangsgebündelt mit Windows Vista.
Es ist zwar löblich, dass ein AMD-Innenleben verbaut ist, aber so bitte nicht.
Naja,
ich halte von acer nicht gerade sehr viel, Grad zum wechsel von XP auf Vista haben die sich jedemangen Bockmist geleistet, was meiner Kundschaft gar nicht gefallen hatte.
Von daher ist diese Frima aus dem Sortiment gestrichen bei mir.
Jedoch zum Trost , Siemens ist auch nicht viel besser.
schönen Sonntag noch allen
Genauso wie bei uns. Wir hatten und haben noch (so ein paar Altleichen mit Vista-Zertifikat) von ACER im Einsatz. Aber es wird definitiv keine Neuanschaffungen geben. Unser Probleme waren meist Netzwerkprobleme, die sich allesamt auf die verbaute Hardware zurückführen liesen. Wahrscheinlich wurde hier die Sparschraube zu sehr angezogen. Aber na ja ist Geschichte – für uns jedenfalls. Übrigens hatten wir nicht Windows im Einsatz sondern Linux.
Unter Windows lief es aber ähnlich schlecht.