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© Rido, 123RF

Freie kollaborative Anwendungen in der eigenen Wolke

Lose verbunden

,
Das gemeinsame, zeitgleiche Arbeiten an einem Projekt in der Cloud erfordert passende Tools – von der Textverarbeitung über die Tabellenkalkulation bis hin zum Projektmanagement.

An vielen Aufgaben arbeiten heute dynamisch zusammengewürfelte Teams unterschiedlicher Größe. Dabei erweisen sich feste Infrastrukturen mitunter als hinderlich – insbesondere, wenn die Mitglieder nicht stets am gleichen Ort und nur für eine kürzere Zeit kooperieren. Das betrifft nicht nur fest Angestellte, sondern insbesondere Freelancer, digitale Nomaden und Local Independents [1], die verstärkt als Spezialisten für bestimmte Aufgaben an Projekten arbeiten.

Eine Hürde bei der Zusammenarbeit stellt die Wahl einer passenden Software dar, beziehungsweise deren Version, die jeder Mitwirkende benötigt. Muss jedes Team-Mitglied sie erst noch auf dem mitgebrachten Notebook installieren oder braucht es Tage, um die Software zu beherrschen, kostet das unnötig Zeit und Nerven. Gegebenenfalls sind Kosten für die Lizenzen und weitere Faktoren zu berücksichtigen, etwa Schlüssel zum Freischalten von Software.

Oft vereinfacht eine eigene Cloud den Datenaustausch. Dazu bieten sich hier als mobile Server entweder Einplatinen-Rechner in Form von Raspberry Pi oder Cubieboard an [2], ALIX-Boards von PC Engines [3] oder Mini-PCs wie der Intel NUC [4] und das Lenovo ThinkCentre Tiny [5]. Vor allem Letztere bieten trotz der geringen Größe so viel Leistung, dass Sie damit quasi ein Rechenzentrum im Handgepäck mit sich herumtragen [6]. Alle sechs positionieren sich als Alternative zu virtuellen Maschinen (siehe Schwerpunkt in LU 08/2017). Das gilt insbesondere, wenn das Netz zum angemieteten Host lahmt, die satellitenbasierte Anbindung das Budget sprengt

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