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© Gürkan Sengün, GNU GPL,

20 Jahre GNUstep

Kantiges Original

,
Wie schön war die Zeit, als Fensterdekorationen noch eckig waren und keine Effekte und transparenten Hintergründe im Terminal von der eigentlichen Aufgabe ablenkten. GNUstep bietet all das – und feiert seinen 20. Geburtstag.

Bei GNUstep handelt es sich primär um eine Funktionsbibliothek für die Ausgabe auf dem Bildschirm, die auf dem X-Window-System aufsetzt. Daneben stellt es auch eine freie, plattformübergreifende und objektorientierte Programmierschnittstelle für Applikationen (API) dar. GNUstep [1] umfasst aber nicht nur die Interaktion über GUI-Fenster, sondern beherrscht auch die Anbindung von Remote Objects als Bestandteil sogenannter Enterprise Object Frameworks (EOF) und WebObjects. Diese Technologien stammen ursprünglich von NeXT [2], das Apple 1996 aufkaufte. GNUstep bietet eine vollständige, freie Implementierung namens GNUstep Database Library (GDL) [3], die über dieselbe Schnittstelle wie EOF verfügt. Die ersten Codezeilen von GNUstep wurden 1994 veröffentlicht, vier Jahre vor GTK+.

Das vergleichsweise überschaubare Entwicklerteam von GNUstep verfolgt das Ziel, eine freie, ausgefeilte und stabile Entwicklungsumgebung in Anlehnung an Cocoa zu erstellen und diese möglichst kompatibel zu halten. Cocoa und dessen Touchscreen-Variante Cocoa Touch dienen der Entwicklung von GUI-Programmen für Apple Mac OS X, den iPod und das iPad und haben ihren Ursprung im OpenStep-Standard [4] von NeXT und Sun Microsystems. Der wiederum spezifiziert eine objektorientierte Programmschnittstelle (API), die zwischen dem Kernel des Betriebssystems und den einzelnen Anwendungen vermittelt.

GNUstep umfasst heute ungefähr zwei Millionen Codezeilen (Abbildung 1), etwa zu gleichen Teilen in C und Objective-C geschrieben. Die Sprache Objective-C erweitert C um

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