Rund ein Dutzend Leserinnen und Leser folgten dem Aufruf zum Tux-Droid-Gewinnspiel [1]. Sie schickten der Redaktion einen Tux, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat. Alle Einsendungen überzeugten die Redaktion durch Kreativität und ungewöhnliche Methoden. Das machte die Auswahl schwer. Einzig die Hoffnung der Redaktion auf leckere Tux-Torten und Kuchen erfüllte sich nicht: Aufgrund des heißen Sommerwetters entschieden sich sämtliche Künstler – verständlicherweise – dafür, nur ein Foto an die Redaktion zu schicken. Den nächsten Wettbewerb startet LinuxUser deshalb wohl im kommenden Winter…
Drei Mal Tux Droid
Auf die erste Freude über die Kunstwerke folgte die Abstimmung. Von verliebten heißt es ja, sie hätten Schmetterlinge im Bauch. Einen mit viel Liebe gestalteten Tux mit einem kompletten Arbeitszimmer im Bauch (Abbildung 1) schickte uns Michael Kreim aus Darmstadt und holte sich damit den ersten Preis. Das sehr detaillierte mit zwei LinuxUser-Covern und einem Tux-Plakat verzierte Innere des Pinguins trug wesentlich zum Erfolg bei (Abbildung 2).
Auf dem zweiten Platz landete Immanuel Bekaan aus Emden mit einem Klamotten-Tux (Abbildung 3). Vermutlich stand er eines Morgens vor seinem Kleiderschrank und war unentschlossen, was er denn anziehen sollte. Als er die Kleider am Boden sah, kam ihm vermutlich diese geniale Idee.
Am spannendsten verlief das Rennen um den dritten Rang: Hier erhielt die Redaktion in letzter Minute ein Paket von der vier Jahre alten Smilla Wittwer aus Mittelhäusern (Schweiz). Ihr auf einer Metallspirale sitzender Pinguin (Abbildung 4) schaffte mit einer Stimme Mehrheit den Sprung aufs Treppchen. Das Konzept von Smilla trug entscheidend dazu bei. Hoffentlich hat ihr Vater ihr schon das Programmieren in Python beigebracht. Die drei Erstplatzierten bekommen von der Redaktion je einen programmierbaren Tux-Droid-Pinguin im Wert von 79 Euro geschenkt.
Die Ehrenplätze
Wie bei jedem Wettbewerb gibt es Teilnehmer, die zwar sehr gute Resultate erzielen, es aber nicht unter die ersten Drei schaffen. In diesem Fall sind das die Viert- bis Sechstplatzierten. Sie erhalten von der Redaktion einen Trostpreis. Rang 4 belegte Julian Glab mit seiner Tux-Torte (Abbildung 5), auf Platz 5 landete Eva-Victoria Plutta mit ihrer Tuxdame (Abbildung 6). Den letzten Trostpreis holte sich Eckard Riedenklau mit seinem Kresse-Tux (Abbildung 7). Die Redaktion hatte großen Spaß am Wettbewerb. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Teilnehmern für die Einsendungen.
[1] Tux-Droid-Leseraktion: Marcel Hilzinger, "Tux lebt – Mit python programmierbarer Tux-Roboter", LinuxUser 07/2007, S. 86.



