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Datensauger

Zugriff auf WebDAV-Server

Via WebDAV nutzen Sie Speicherplatz auf entfernten Rechner auf unkomplizierte Weise und mit vielen Standardprogrammen.

Damit der Datenaustausch zwischen zwei Computern nicht im Chaos endet, müssen sich beide auf bestimmte Verhaltensregeln – ein so genanntes Protokoll – einigen. Wer selbst einen Internetauftritt betreibt, kennt sicherlich FTP. Das File Transfer Protocol regelt den Austausch von Dateien zwischen lokalem und dem entfernten Rechner. Allerdings lassen Bedienung, Leistungsumfang und die Sicherheit des Urgesteins FTP mittlerweile doch arg zu wünschen übrig.

Abhilfe schafft hier das relativ neue Protokoll WebDAV. Als designierter Nachfolger von FTP bietet es diesem gegenüber einige Vorteile, wobei Webhoster es noch immer etwas stiefmütterlich behandeln. Einen kostenlosen WebDAV-Testzugang erhalten Sie etwa bei Venue [1], aber auch einige Freemail-Anbieter (etwa GMX) spendieren ihren Kunden entsprechenden Plattenplatz.

Clientseitig unterstützt Linux das Protokoll vorbildlich: Sogar OpenOffice erlaubt den WebDAV-Zugriff auf entfernten Speicher. Im Hintergrund werkelt dabei die Neon-Bibliothek: Sie liegt allen modernen Distributionen standardmäßig bei. Ihr Linux-PC ist folglich bereits bestens für die Zusammenarbeit mit einem WebDAV-Server gerüstet.

KDE

Wer unter KDE arbeitet, startet ganz einfach den Dateimanager Konqueror und tippt in die Adresszeile den Namen des Servers mit einem vorangestellten webdav:// respektive webdavs:// für eine verschlüsselten Verbindung ein. So öffnet

webdavs://mein.server.de/arbeit/

das Unterverzeichnis arbeit auf dem Computer mein.server.de. Anschließend arbeiten Sie weiter, als hätten Sie ein lokales Verzeichnis vor sich.

Gnome

Gnome verbindet Sie ähnlich schnell: Im Dateimanager Nautilus wählen Sie aus dem Hauptmenü Datei | Mit Server verbinden und tippen im neu erscheinenden Fenster einfach alle erforderlichen Verbindungsdaten ein (Abbildung 1). Der Dienste-Typ ist dabei entweder WebDAV (HTTP) oder Sicheres WebDAV (HTTPS). Als Server tragen Sie den Namen des entfernten Computers ein, wie mein.server.de. Der Ordner nennt das Verzeichnis, das Sie öffnen möchten, etwa /arbeit. Mit einem Klick auf Verbinden erscheint nach einem Augenblick der entfernte Ordner im Nautilus-Fenster.

Abbildung 1: Unter Gnome geben Sie die Daten des Servers bequem über ein Dialogfenster ein.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter www.tim-schuermann.de.


Infos zur Publikation

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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