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Lightscribe-Software von Lacie

01.12.2006 Brennen – drehen – brennen: Lightscribe funktioniert endlich auch unter Linux. Lesen Sie hier, wie Sie die Spezialsoftware von Lacie benutzen.

Die Linux-Community ist um eine neue Software reicher: Mit Lightscribe Labeler (kurz: 4L) steht zum ersten Mal ein Programm zur Verfügung, um Lightscribe-Medien unter Linux zu beschriften. Das Programm stammt von der französischen Hardwareschmiede Lacie, die Software funktioniert aber auf sämtlichen Brennern mit Lightscribe-Support.

Download und Installation

Zum 4L-Paket gehört die Bibliothek lightscribe von Intel. Sie zeichnet für die Kommunikation mit dem Brenner verantwortlich. Das Benutzerprogramm 4L besteht aus einer grafischen Oberfläche, die Sie über den Befehl 4L-gui starten, und dem Kommandozeilenwerkzeug 4L-cli. Anwendung und Bibliothek stehen als RPM-Pakete unter [1] zum freien Download parat. Bei beiden Programmen handelt es sich allerdings um Closed-Source-Software mit proprietären Lizenzen. Benutzer von Debian oder Ubuntu müssen zunächst die RPM-Pakete mit alien ins Debian-Format umwandeln. Dazu genügt der Befehl alien -d Paketname .rpm, danach installieren Sie die DEB-Pakete mit dpkg -iPaketname .deb.

Hübsche GUI

Nach dem Start von Lacie Lightscribe Labeler über [Alt+F2] und den Befehl 4L-gui sehen Sie das Hauptfenster der Anwendung (Abbildung 1). Über das Symbol links oben laden Sie eine beliebige Bilddatei im PNG-, JPEG, GIF- oder BMP-Format. Diese schieben Sie dann per Drag & Drop an die gewünschte Stell des Covers.

Abbildung 1: Das Hauptfenster des Lightscribe Labelers bietet Zugriff auf die wichtigsten Funktionen.

Mit den drei Buttons in der rechten unteren Ecke ändern Sie die Größe des Hintergrundbilds. In der Grundeinstellung stellt das Programm es 1:1 dar. Mit dem linken Button richten Sie es auf die maximale Höhe des Datenträgers ein, mit dem mittleren auf die maximale Breite. Drücken Sie den rechten Button, so legen Sie die Größe mit dem Schieberegler unterhalb der drei Knöpfe beliebig fest (Abbildung 2).

Abbildung 2: Hintergrundbilder lassen sich in Lightscribe Labeler beliebig skalieren.

Unten links geben Sie den Bereich an, den das Programm "bedrucken" soll. Lightscribe kennt dazu drei verschiedene Modi: Vollständig, Inhalt und Titel. In der Grundeinstellung beschreibt das Programm den gesamten Datenträger. Möchten Sie nur einen kleinen Ring von rund 5 mm gestalten, dann klicken Sie auf die Schaltfläche Titel in der unteren linken Ecke. Über den Button daneben bedruckt 4L einen zirka 1 cm dicken Ring (Inhalt). Vorlagen für sämtliche Modi finden Sie auch auf der Lightscribe-Homepage [2].

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Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

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