Teamwork
Filesharing mit Samba
Eigene Freigaben
Samba erlaubt das Anlegen beliebig vieler eigener Freigaben für diverse Benutzer oder Gruppen. Dazu legen Sie für jede Freigabe einen eigenen Abschnitt an, dessen in den eckigen Klammern angegebener Bezeichner gleichzeitig als Freigabename der Ressource dient (Zeile 29, 38, 45). Über comment = Kommentar
fügen Sie Kommentare ein, die Windows-Clients unter dem Tabellentitel Kommentare anzeigen.
Mit der Direktive valid users = Name
... geben Sie an, welchen Benutzern Sie Zugriff auf das Share gewähren. Steht vor dem Namen ein Klammeraffe ("@"), behandelt Samba den Eintrag als Gruppennamen (Zeile 41). Mit path = /Pfad
/zum
/Share
legen Sie das freigegebene Verzeichnis fest.
Möchten Sie eine allgemein zugängliche Freigabe mit Lese- und Schreibrechten anlegen (Zeilen 29 bis 36), erteilen Sie zunächst einem Linux-Benutzer mit der Direktive force user = User
die entsprechende Berechtigung. Der angegebene User muss einen Linux-Account besitzen und zudem selbst die entsprechenden Berechtigungen für das Verzeichnis besitzen. Mit der Direktive read only = No legen Sie fest, dass das Share auch zum Beschreiben freigegeben ist, der Schalter guest ok = Yes ermöglicht auch anonymen Benutzern den generellen Zugriff.
Konfiguration testen
In die oft recht umfangreiche Samba-Konfigurationsdatei schleichen sich beim Editieren gerne Fehler ein. Um diesen auf die Schliche zu kommen, rufen Sie auf der Kommandozeile das Samba-Tool testparm (Abbildung 3) auf. Das kleine Programm prüft die Samba-Konfiguration auf eventuelle Fehler und zeigt diese an.



