Home / LinuxUser / 2004 / 10 / Scorched3D - Aufpolierter Spieleklassiker

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

In Deckung!

Scorched3D - Aufpolierter Spieleklassiker

01.10.2004 Unter Linux gibt es keine coolen Spiele, nur langweiligen Kram wie Solitaire. Von wegen: Wer glaubt, Linux hätte im Spielebereich nichts zu bieten, den belehrt Scorched3D eines Besseren.

Scorched3D ist die Reinkarnation einer alten Spielidee in völlig neuem Gewand: Was viele zu ihren DOS- und Atari-Zeiten als Worms oder Scorched Earth kannten, präsentiert sich nun in einer 3D-Umgebung mit detailreicher Grafik (Abbildung 1). Der Mehrspielermodus fürs Netzwerk sorgt für zusätzlichen Spielspaß.

Abbildung 1: Eine zufällig generierte Spielumgebung. Oben links Windstärke und -richtung, oben rechts befindet sich eine Miniaturansicht des Spielfelds.

Die Spielidee

Die Einfachheit, die hinter Scorched3D steckt, ermöglicht es auch Anfängern, den einen oder anderen Sieg abzustauben: Zwei Spieler befinden sich unbeweglich in einer Gebirgslandschaft und versuchen, über die korrekte Wahl der Schussrichtung, -kraft und -höhe den Gegner zu treffen. Treffer belohnt Scorched3D mit Geld, das sich in Goodies wie Schutzschilder, zusätzliche Waffen oder Benzin zur Fortbewegung umsetzen lässt. Damit die ganze Sache nicht zu einfach ist, beeinflusst der Wind die Flugrichtung der Geschosse: Hobbygeneräle, die die Naturgewalten nicht berücksichtigen, stehen schnell vor der Kapitulation. Neben gelegentlichen Stürmen ist auch die Spielumgebung variabel: Sie wird nicht nur zufällig beim Spielstart erstellt, im Schlachtgetümmel entstehen mehr oder weniger große Krater (Abbildung 2), oder die Gegner stellen sich Hindernisse in den Weg.

Abbildung 2: Bei Scorched3D bleibt kein Stein auf dem anderen.

Dass es bei Scorched3D mit simplem Draufhalten nicht getan ist, merkt man spätestens bei Netzwerkpartien: Das Spiel ermöglicht es bis zu 24 Teilnehmern, gegeneinander anzutreten, was eine ideale Basis für den einen oder anderen strategischen Zug darstellt. Beseitigt man zunächst die größten Gefahren oder verdient man schnellstmöglich Punkte mit den leichtesten Zielen? Bei der Zusammenstellung des eigenen Arsenals ist die Auswahl riesig (Abbildung 3), und die Spieler müssen sich entscheiden, ob sie eher ein Angriffs- oder Verteidigungsspiel führen. Sich für beide Varianten zu rüsten, scheitert meistens am zu knappen Wehretat.

Abbildung 3: Das An- und Verkaufsmenü.

Die Auswahl an Spielfiguren ist abwechslungsreich: Es gibt sowohl militärische Fahrzeuge wie Panzer und eine Stalinorgel als auch Roboter aus Star Wars. Nicht einmal Kenny aus Southpark und Gevatter Tod lassen sich den Spielspaß entgehen (Abbildung 4).

Abbildung 4: License to be killed: Neben Stalinorgeln und Panzern gibt es auch Kenny aus Southpark als Spielfigur.

Der rundenbasierte Charakter des Spiels ermöglicht neben Internet-Spielen auch ein Match mit Freunden an ein und demselben Computer: Jeder macht in vorgegebener Reihenfolge einen Zug (peilt den Gegner an), schießt und gibt die Kontrolle an den Nachbarn ab. In Netzwerkspielen zielen alle Teilnehmer gleichzeitig. Wenn der letzte Spieler seinen Zug beendet, beginnt das Gefecht.

Installation

Unter [2] liegen Pakete für SuSE, Mandrake, Red Hat, Slackware und Gentoo Linux, die Sie mit den Paketverwaltungswerkzeugen der jeweiligen Distribution, wie zum Beispiel YaST oder Emerge, installieren. In Debian GNU/Linux »Sid« und »Sarge« ist das Spiel bereits enthalten.

Nach der Installation startet der Befehl

scorched3d

das Spiel und ruft das Hauptmenü auf den Plan (Abbildung 5).

Abbildung 5: Das Hauptmenü bietet u. a. Zugriff auf den Optionsdialog.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

906 Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...