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Das System mit yum auf dem aktuellen Stand halten
Modulkonfiguration sichern
Erfolgt aus irgendeinem Grund das System-Upgrade nicht in einem Rutsch, stellen Sie die Datei modprobe.conf vor dem Herunterfahren des Systems wieder her. Nach dem nächsten Systemstart, aber vor dem Start des Upgrades, muss sie wieder gelöscht werden.
mv /etc/modprobe.anacback /etc/modprobe.conf
Nach dem Restart und vor dem Upgrade:
rm /etc/modprobe.conf
Mehr Multimedia
Es ist kein Geheimnis, das die Multimediafähigkeiten von FC2 sehr schlecht sind. Der Versuch eine MP3-Datei abzuspielen, endet in stiller Ernüchterung, von Videos ist sowieso nichts zu sehen. Im Internet gibt es einige Repositories die Yum-fähige Pakete bereitstellen. Der Server [5] bietet Programme wie mplayer und xine sowie die zugehörigen Libraries (Bibliotheken) zum Abspielen verschiedener Medienformate.
Auf den Web-Seiten von livna.org wird empfohlen, einen PGP-Schlüssel zu installieren, mit dem Yum die Herkunft der Pakete verifiziert.
rpm --import http://rpm.livna.org/RPM-LIVNA-GPG-KEY
Die bisher eingetragenen Server führen nicht alle nötigen Pakete. Sie ergänzen also die Konfigurationsdatei um einen weiteren Server und livna.org, siehe Listing 2.
Listing 2
yum.conf für Multimedia-Pakete
[mirrors-stable] name=mirrors.org Fedora Compatible Packages (stable) baseurl=http://mirrors.kernel.org/fedora.us/fedora/fedora/$releasever/$basearch/RPMS.stable
[livna-stable] name=Livna.org Fedora Compatible Packages (stable) baseurl= http://rpm.livna.org/fedora/$releasever/$basearch/yum/stable gpgcheck=1
Nach dem Speichern der Konfigurationsdatei installieren Sie die Programme.
yum install mplayer yum install xine
Tipp: Um zu erfahren, welche Software-Pakete auf dem jeweiligen Repository zur Verfügung stehen, ist ein Browser praktisch. Die Variable $releasever ersetzen Sie bei der URL durch eine 2 und $basearch durch i386 (siehe Abbildung 6).
Während der Testphase kam es mitunter zu einigen Fehlern. Wie sich diese äußerten und wie sie beseitigt werden, ist in Kasten 1 zu finden.
Kasten 1: Aufgetretene Fehler
Im Testverlauf kam es einmal vor, dass yum stehenblieb. Je nachdem, wo sich das Programm gerade befindet, brechen Sie es mit [Strg-C] oder killall -7 yum ab. Nach dem Abbruch mit killall -7 löscht rm /var/run/yum.pid die PID-Datei, in die das Programm seine Prozessnummer geschrieben hat.
Beim Herunterladen der Header brach Yum gelegentlich mit einer Fehlermeldung ab. Hier half stets ein Neustart des ausgeführten Yum-Kommandos.



