Fliegengewicht
deskTOPia: Antiright Desktop Environment
Dauerhaft einrichten
Wollen Sie Antiright als festen Begleiter, passen Sie den Start der grafischen Oberfläche an. Antiright bringt das Startskript /usr/local/bin/AR mit, das auch einen Fenstermanager aufruft.
Standardmäßig startet die Desktop-Umgebung dazu den Motif Windows Manager (mwm), den es aber für die meisten Distributionen nicht gibt. Öffnen Sie daher als root das Startskript und ersetzen Sie in der Zeile unter #Window Manager den Eintrag mwm durch den gewünschten Fensterherrscher, z. B. wmaker für WindowMaker.
Loggen Sie sich normalerweise im Textmodus ein und starten die grafische Oberfläche mit startx, fehlt nur noch der Eintrag exec /usr/local/bin/AR in der Datei ~/.xinitrc. Melden Sie sich grafisch mit xdm an, ist die Datei ~/.xsession der richtige Ort für diesen Befehl. Wer den KDE-Anmeldemanager kdm benutzt, trägt AR im Kontrollzentrum unter Systemverwaltung / Anmeldungsmanager / Sitzungen / Neuer Typ ein. Zukünftig beenden Sie eine grafische Sitzung, indem Sie File / Close aus dem Antiright-Menü wählen.
Glossar
~/.Xdefaults
Diese Dateien legen allgemeine X-Einstellungen wie Hintergrundfarben und Standard-Fonts fest. Wildcards sind zulässig, so dass Sie mit *background: PaleGreen3 alle Hintergründe hellgrün färben. Welche Datei zum Zuge kommt, ist distributionsabhängig: Red Hat und das aktuelle Suse-Linux beachten ~/.Xdefaults, ältere Suse-Versionen ~/.Xresources.
~/.Xresources
Diese Dateien legen allgemeine X-Einstellungen wie Hintergrundfarben und Standard-Fonts fest. Wildcards sind zulässig, so dass Sie mit *background: PaleGreen3 alle Hintergründe hellgrün färben. Welche Datei zum Zuge kommt, ist distributionsabhängig: Red Hat und das aktuelle Suse-Linux beachten ~/.Xdefaults, ältere Suse-Versionen ~/.Xresources.
Root-Window
Die Mutter aller Fenster: Das erste gestartete Fenster ist der Desktop-Hintergrund. Im Gegensatz zu seinen "Kindern" hat es keinen Rahmen.



