Home / LinuxUser / 2004 / 02 / Hardware-Überwachung mit xmbmon

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Heiße Sachen

Hardware-Überwachung mit xmbmon

Xmbmon

Zur dauerhaften Überwachung eignet sich das Programm xmbmon noch besser: Hier liegt der Schwerpunkt in der grafischen Aufbereitung der Werte über die Zeit. Es stellt die Schwankungen der Parameter in Kurven dar.

Starten Sie das Tool durch Eingabe von xmbmon in einer Shell, öffnet sich ein kleines Fenster. Im oberen Bereich stehen von links nach rechts die Angaben zu Motherboard (MB), Prozessor (CPU), Chip und Kernspannung (Vc).

Auf der linken Seite finden Sie zudem Temperaturmarkierungen von 10 bis 50 Grad. Rechts entdecken Sie die Markierungen für die Kernspannung von 1,8 bis 2,2 Volt.

Diese Grenzen sind voreingestellt aber nicht statisch. Durch verschiedene Optionen verändern Sie beispielsweise die Spanne, in der die Software Temperaturschwankungen darstellt:

xmbmon -tmax 65.00 -tmin 5.0 -vmin 1.50

-tmax bestimmt die obere Temperaturgrenze in Grad Celsius, -tmin analog die untere Grenze. Das Ergebnis sehen Sie in Abbildung 2.

Eine Neubestimmung der Ober- und Untergrenze der Werte ist sinnvoll, wenn Sie zum Beipiel über einen Prozessor verfügen, der mit seiner Wärmeleistung ständig über der Vorgabe von 50 Grad liegt.

Abbildung 2: xmbmon beobachtet auf Hardware-Ebene das Kompilieren eines Kernels

Die minimale Anzeige der CPU-Kernspannung legen Sie mit -vmin 1.50 auf 1,5 Volt fest. Neben dem Parameter -vmin gibt es noch -vmax für die Obergrenze.

Die Option -g regelt die Position des Fensters sowie seine Größe. Mit dem folgenden Aufruf erhalten Sie ein Fenster, das 150 Pixel breit und 300 Pixel hoch ist und genau in der linken oberen Bildschirmecke sitzt:

xmbmon -g 150x300+0+0

Die Farben, die zu den einzelnen Temperaturen gehören, setzen Sie mit -cltmb (Standard: Blau, Temp. 1), -cltcpu (Rot, Temp. 2), -cltcs (Cyan, Temp. 2) und -clvc (Grün, Volt):

xmbmon -cltmb yellow

oder hexadezimal (wie in HTML-Farb-Tags):

xmbmon -cltmb "#d1b82a"

Eigene Kommentare zu den Temperaturen und der Voltzahl schreiben Sie mit den Optionen -cmtmb (MB), -cmtcpu (CPU), -cmtcs (chip) und -cmvc (Vc) (Abbildung 3).

Abbildung 3: xmbmon mit selbst definierter Anzeige

Weitere Einstellungsmöglichkeiten erfahren Sie bei beiden Varianten des Tools über den Parameter -h, mit dem Sie – wie bei vielen Kommandozeilenwerkzeugen – die eingebaute Hilfe abrufen.

Außerdem liegen in der Datei xmbmon.resources einige Vorlagen bereit, mit denen Sie das Äußere von xmbmon über die Xresources [6] verändern können.

Gleichgültig, ob Sie die Textmodusvversion mbmon oder den grafischen Bruder xmbmon nehmen: Mit der Temperatur im Blick brennt Ihnen in Zukunft kein Kernel mehr beim Backen an.

Glossar

BIOS

Basic Input Output System. Grundsystem zum Starten eines Rechners. Dieses System überprüft den Zustand der Hardware und lädt anschließend den Bootloader oder das eigentliche Betriebssystem.

Infos

[1] Erläuterungen zur Signal-11-Fehlermeldung: http://www.bitwizard.nl/sig11/

[2] Xmbmon-Download: http://www.nt.phys.kyushu-u.ac.jp/shimizu/download/download.html

[3] Heike Jurzik, "Rechte und Pflichten – meine oder Deine Datei?", LinuxUser 10/2000, S. 93: http://www.linux-user.de/ausgabe/2000/10/093-zubefehl/befehl9.html

[4] Lm_sensors: http://www2.lm-sensors.nu/~lm78/

[5] Marc André Selig, "Private Feuerwände", LinuxUser 05/2002, S. 30: http://www.linux-user.de/ausgabe/2002/05/030-firewall/firewall-4.html

[6] Jo Moskalewski, "Xresources", LinuxUser 05/2001, S. 70: http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/05/070-desktopia/desktopia-2001-05.html

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 0 Punkte (1 Stimme)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...