Ein Klassiker in neuem Gewand

Die KDE-Variante des Computerklassikers Tetris nennt sich KSirtet (Abbildung 3). Auch hier gilt es, die herabfallenden Teile zu ganzen Zeilen zu formen, die der Rechner entfernt. Dabei dürfen Sie die fallenden Steine mittels Tastatur nach Herzenslust drehen und verschieben.

Das Spiel endet, wenn keine Steine mehr fallen können, etwa weil die unvollständigen Zeilen bis ganz nach oben reichen. Haben Sie zehn Reihen entfernt, gelangen Sie zur nächsten Spielstufe, in der die Steine dank zunehmendem Schwierigkeitsgrad schneller fallen.

Abbildung 3: Tetris im KDE-Look

Dabei dürfen Sie das Punkten nicht vergessen. Am schnellsten erhöhen Sie Ihr Punktekonto durch das Entfernen mehrerer Zeilen auf einmal: 40 Punkte gibt es für das Verschwinden einer Zeile, 100 für zwei Reihen auf einmal, 300 für drei.

Bei vier Zeilen heißt es "Tetris", und Sie sacken die maximale Menge an Punkten, sprich: 1200, ein. Diese Zahlen multipliziert KSirtet mit der aktuellen Spielstufe. Wenn Sie vier Zeilen in der Spielstufe 10 entfernen, erhalten Sie demnach satte 12.000 Punkte!

Nach Spielende erscheint übrigens stets ein Score-Board wie in Abbildung 4. Wer sehen möchte, wie sich Tetris-Könner weltweit schlagen, muss nur dem Link Ansicht weltweite Bestenlisten folgen, während er online ist.

Abbildung 4: Diese Ergebnisse sind weit davon entfernt, perfekt zu sein

Irreversibel?

Strategisches Denken ist bei KReversi (Abbildung 5) gefordert: Überlisten Sie Ihren Rechner! Ihr Schlachtfeld besteht aus einem acht mal acht großen Quadrat, das sich in 64 kleinere aufteilt. Es gibt nur eine Spielsteinart – die eine Seite spielt mit rot, die andere mit blau. Falls einer der Spieler (also Sie oder der Computer) einen gegnerischen Stein auf dem Brett erobert, wird der umgedreht und gehört von nun an dem Sieger dieses Zugs. Gewonnen hat, wer mehr Steine seiner Farbe auf dem Brett versammelt, wenn sich nichts mehr setzen lässt.

Bei Spielstart erhält jeder Spieler zwei Steine, die KReversi in der Mitte des Spielfelds anordnet. Blau beginnt immer das Spiel.

Ein Zug besteht darin, Spielsteine des Gegners mit einem Stein der eigenen Farbe "einzuschließen". Die so eingekesselten drehen sich um und wechseln die Farbe. Klicken Sie für Ihren Zug mit der Maus an die Stelle, an der Sie den neuen Stein hinlegen möchten. "Einschließen" heißt, einen Stein so auf das Brett zu setzen, dass er gemeinsam mit einem anderen Ihrer Steinchen eine oder mehrere Reihen gegnerischer Spielsteine an beiden Enden begrenzt – die Zeile darf waagerecht, senkrecht oder diagonal ausfallen.

Abbildung 5: Mit klug gesetzten Steinen treiben Sie Ihren Gegner in die Enge

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