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Mailfolder in der Shell durchsuchen
Beigaben
Wenn es Ihnen zu viel Aufwand ist, mit grepmail eine Mbox-Datei zu erstellen, um gleich darauf Mutt zu starten, dann ist grepm das Tool Ihrer Wahl. Es ist ein Shell-Skript und arbeitet als Wrapper. Das bedeutet, Sie rufen es anstelle von grepmail auf:
[andreas]~ > grepm -i -Y "^TO:" debian -s 4000 ~/mail/*
Nach dem Aufruf legt grepm im temporären Verzeichnis /tmp eine Mailbox an und verfüttert sie an Mutt. Nachdem Sie den Mailreader beendet haben, wird auch der Folder in /tmp wieder entfernt.
Eine klickbare Oberfläche bietet Ihnen gtkgrepmail (Abbildung 4). Bei einigen Distributionen ist das Frontend bereits im Lieferumfang enthalten. Auch im Netz haben Sie an verschiedenen Stellen eine Chance zum Download [8]. Das GUI wartet mit den wichtigsten Optionen auf, die Sie inzwischen von der Kommandozeile kennen. Wem an einfacher Bedienung gelegen ist, der wird sich mit diesem Programm schnell anfreunden.
Doch egal, ob Sie zum Add-On, Frontend oder zur Kommandozeile pur greifen: Das Versteckspiel von wichtigen Nachrichten im Mail-Verkehr hat ein Ende.
Infos
[1] RPM-Suchmaschine http://rpmfind.net/linux/rpm2html/search.php?query=grepmail&submit=Search+...
[2] Grepmail-Tarball http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=2207&release_id=130784
[3] Perl-Module http://search.cpan.org
[4] Grepmail-Homepage http://grepmail.sourceforge.net/
[5] Mbox-Maildir-Vergleich http://www.courier-mta.org/mbox-vs-maildir/
[6] LinuxUser-Mutt-Artikel http://www.linux-user.de/ausgabe/2001/05/086-mutt/mutt.html
[7] grepm-Homepage http://www.barsnick.net/sw/grepm.html
[8] gtkgrepmail http://www.terminus.net.au/services/software.html



