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Nützliches Seegetier

deskTOPia: bubblemon und wmfishtime

Alle meine Entchen

Um nicht nur Zeit und Post im Blick zu haben, sondern auch die Auslastung des Systems, starten Sie bubblemon. Was kann eine auf einer Wasseroberfläche hin- und herschwimmende Ente denn schon über das System erzählen, fragen Sie sich nach dem ersten Start vielleicht (Abbildung 3).

Abbildung 3: Bubblemon in Aktion

Eine ganze Menge, sofern Sie in bester Naturforscher-Manier genau hinschauen. Im Laufe Ihrer Arbeit ändert sich der Wasserstand, und auch die manchmal das Wasser heftig aufquirlenden Blasen signalisieren etwas. Sicher haben Sie schon erraten, dass die Höhe des Wasserstands den benutzten Speicher Ihres Systems anzeigt. Steigt das Wasser immer höher, erledigt Ihr System gerade eine besonders speicherintensive Aufgabe. Der "Sprudelgrad" dagegen gibt Aufschluss über die CPU-Auslastung. Absolut ruhiges Wasser weist auf einen ebenso ruhigen Zustand Ihres Prozessors hin. Beginnen Sie jedoch mit einer rechenintensiven Aufgabe, etwa dem Kompilieren eines Programms, fängt das Wasser mehr oder weniger heftig an zu sprudeln. Als zusätzlicher Indikator der CPU-Auslastung fungiert die Prozentanzeige unten in der Mitte.

Unter der Oberfläche

Diese Informationen reichen zwar aus, um sich ein grobes Bild vom Zustand des Systems zu machen, aber manchmal will man es doch genauer wissen. Hinter der idyllischen Oberfläche verbergen sich zwei Informationsbildschirme, die hologrammartig eingeblendet werden. Wenn man den Mauszeiger ins bubblemon-Fenster bewegt, erscheint ein Monitor, der im oberen Bereich den System Load in numerischer Form und im unteren Bereich als Verlaufsdiagramm anzeigt (Abbildung 4).

Abbildung 4: System Load-Anzeige von bubblemon.

Halten Sie beim Hineinfahren ins Fenster die [Umschalt]-Taste gedrückt, sehen Sie stattdessen einen Speichermonitor mit unten einem Diagramm und oben dem Wert des benutzten Arbeits- und Auslagerungsspeichers in Kilobytes und in Prozent (Abbildung 5). Bevorzugen Sie die Angaben in Megabytes, starten Sie bubblemon mit dem Parameter -k.

Abbildung 5: Speicher-Monitoring mit bubblemon

Auch für den Fall, dass Sie einen dieser Monitore länger im Auge behalten möchten, ist vorgesorgt. Ein Klick mit der rechten Maustaste ins Fenster fixiert die Anzeige. Aufheben können Sie diesen Zustand, indem Sie kurz mit dem Mauszeiger ins Fenster hinein- und direkt wieder herausfahren. Wenn Sie diese detaillierten Informationen nicht interessieren, schalten Sie sie durch einen Aufruf der Art

bubblemon -c -m &

ab. Der Parameter -c deaktiviert den Systemlastmonitor und -m den Speicherbildschirm. Erscheint Ihnen nur die Ente zu albern, machen Sie ihr mit dem Aufrufparameter -d (für -"duck") den Garaus.

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LinuxUser 06/2012

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