anjuta, entwickeln unter Gnome

Über die Gtk-/Gnome-Software-Entwicklungsumgebung anjuta (http://anjuta.org/) haben wir bereits Anfang des letzten Jahres in einem Vergleich verschiedener Linux-Entwicklungsumgebungen (IDEs) geschrieben. Damals handelte es sich jedoch noch um eine Beta-Version. Innerhalb eines Jahres hat anjuta den Schritt von Version 0.1.8 zur 1.0.0 geschafft – und das mit nur zwei Zwischenversionen.

Die aktuelle Version verfügt neben einer verbesserten Versionskontrolle nun auch über Gnome-Print-Unterstützung. Außerdem wurden der Projekt-Wizard überarbeitet und eine Reihe kleiner Funktionen implementiert und Fehler korrigiert. Um die Einarbeitungsphase so kurz wie möglich zu gestalten, wurde ein "Kickstart Tutorial" erstellt, das im Gegensatz zum FAQ und zum eigentlichen Manual aber nur in englischer Sprache vorliegt.

Mit der aktuellen Version leistet anjuta einen weiteren Beitrag zur Vermehrung von Gnome- bzw. Gtk-Programmen. Dank intuitiver Oberfläche und neuen Funktionen wird die Entwicklung noch einfacher. Wenn das kein Anreiz ist.

Abbildung 2: Anjuta bietet eine IDE, wie man sie sonst von Windows Programm gewohnt ist.
Abbildung 3: Ein Wizard unterstützt den Entwickler beim Anlegen neuer Projekte

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