Disketten voll im Bilde
Volkers Editorial
Wirklich an alles gedacht?
Halt! Da war doch noch etwas, was die Mtools beherrschen und an das wir denken wollten. Es war die Option -t mit der man den Windows-Zeilenumbruch in einen Unix-Zeilenumbruch wandeln konnte und umgekehrt.
Dafür gibt es eine Extraoption in MToolsFM. Über die Wahl im Menü Optionen/Textmodus beim Kopieren (Abbildung 3) kann man gerade die Mtools-Option -t steuern.
Die andere Option Verzeichnis zuerst auflisten kann genutzt werden um erst alle Verzeichnisse und dann alle Dateien aufgelistet zu bekommen (wie in Windows) und die Option Versteckte Dateien anzeigen listet alle Dateien auf, deren Name mit einem Punkt beginnt.
Glossar
mounten
Das Kommando mount wird benutzt, um ein Speichermedium (egal ob Festplatten, CD-ROM, Diskette oder ZIP-Laufwerk) in den Linux-Dateibaum einzubinden. Das mounten einer DOS-Diskette erreicht man beispielsweise über die Kommandozeile durch Eingabe von mount -t vfat /dev/fd0.
Comboboxen
Ein Textfeld zum Aufklappen. Die meisten Dateimanager arbeiten mit solchem Look & Feel.
zip, gzip
Zip ist das älteste Tools in der Zip-Familie. Sehr zum allgemeinen Nachteil lastet auf dem Komprimierungsalgorithmus ein Patent. Dies führte zur Erfindung von Gzip, einem freien Komprimierungswerkzeug von GNU. Bei der ganzen Sache ist lustig, dass die Patentinhaber wohl vergessen haben, sich das Patent für die Dekomprimierung geben zu lassen. Recht geschieht's! Leider ist auf Windows das Zip-Programm mehr verbreitet und sollte daher verwendet werden, wenn der Empfänger der Disketten damit arbeitet.
bzip2
Dieses Komprimierungsprogramm ist der Versuch den Gzip etwas besser zu machen. Dieser Versuch ist gut gelungen. Bzip2 komprimiert meistens besser als Gzip und arbeitet schneller [3].



