RISC rocks
Jo´s alternativer Desktop: ROX
Rangfolge
Bei der Anordnung der Icons auf Ihrem Panel haben Sie keine allzu großen Wahlmöglichkeiten: Es geschieht von einem der Ecken des Panels aus zur Mitte hin; welche das ist, entscheiden Sie mit Ihrer Maus. Allerdings können Sie die Reihenfolge der Anordnung beeinflussen: Greifen Sie ein zu verschiebendes Icon mit der mittleren Maustaste auf, und ziehen Sie es an den rechten Fleck. Soll es gänzlich vom Panel verschwinden, so hilft das Kontextmenü der rechten Maustaste (die linke hingegen führt auch hier wie gewohnt aus).
Sollte Ihr Window Manager diese Panels unerwünschterweise verzieren, so fügen Sie dem Startbefehl ein -o hinzu (rox -o -t=main). Dies ist allerdings wirkungslos, so lange bereits ROX-Fenster geöffnet sind. Malt Ihr Fensterherrscher auch dann Rahmen um Ihre Panels, wenn der allererste rox-Befehl ihm dies mit -o verbietet, so toleriert er vermutlich schlicht keine rahmenlosen Fenster.
Parkplatznot
Wer mehr Ablagefläche für seine Icons benötigt als die Panels bieten, nimmt einfach noch die Desktop-Fläche hinzu. Dann allerdings sollte der Window Manager zumindest ein wenig GNOME-kompatibel sein. Denn nur in diesem Fall werden nicht alle Mausaktionen auf der freien Desktop-Fläche dem Window Manager zugesprochen, sondern können von ROX ausgewertet werden.
Aber auch ohne GNOME-Kompatibilität des Fensterverwalters können u. U. Icons auf den Desktop gezogen werden: Um ROX für den Desktop, genannt das Pinboard, fit zu machen, rufen Sie ihn mit dem Anhängsel -p auf. Auch hier ist ein frei wählbarer Name erforderlich, was unterschiedliche Desktop-Icon-Sätze ermöglicht:
rox -p=desktop
Auch für diese Aktion muss der Window Manager rahmenlose und transparente Fenster darstellen können.
Haben Sie verschiedene Panels oder Icon-Sätze zusammengestellt, so müssen Sie nicht jedes Mal erst ein Element beenden, um das nächste an selbem Ort und gleicher Stelle zu Gesicht zu bekommen: Starten Sie einfach das Gewünschte hinzu. Ist der Desktop oder Panel-Platz bereits belegt, wird der Vorgänger einfach ersetzt. Erst ein Aufruf ohne bezeichnenden Namen fegt den angegebenen Platz wieder völlig leer.



