RISC rocks
Jo´s alternativer Desktop: ROX
Wundertüte
Interessant wird die Sache allerdings erst, wenn ROX-Filer nicht nur als gewöhnlicher Datei-Manager agiert, sondern den Desktop selbst bereichert: Er stellt sogenannte Panels dar, (Start-)Leisten, die an einem der vier Bildschirmränder kleben und dort Icons zur Verfügung stellen.
Jeder Rand lässt sich um jeweils ein Panel bereichern. Ihnen können Sie verschiedene Layouts geben, denen Sie Namen verleihen müssen: Soll ein Panel am linken Rand seine Aktionen und Inhalte künftig unter dem Namen main zur Verfügung stellen, so erreichen Sie dies durch folgenden Aufruf:
rox -l=main
Möchten Sie nun auf der linken Seite kein Panel mehr haben, fordern Sie ROX-Filer auf, an eben dieser Stelle ein unbenanntes Panel zu platzieren:
rox -l=
Da es unbenannte Panels nicht gibt, verschwindet das main-Panel einfach.
Umbaumaßnahmen
Haben Sie ein Panel zwischenzeitlich etwas bearbeitet und dort z. B. eine Datei per Drag&Drop aus einem Datei-Manager-Fenster abgelegt, so wurde Ihre Aktionen unter ~/Choices/ROX-Filer/pan_main abgespeichert (was Sie sich aber keinesfalls merken müssen) und steht weiterhin zur Verfügung. Soll dieses modifizierte Panel nun am rechten Rand erscheinen, so ist das kein Problem:
rox -r=main
Während l für links und r für rechts steht, erhalten Sie über t ein Panel am oberen (top) und mit b eines am unteren Rand (bottom). Benötigen Sie ein neues, leeres Panel, so rufen Sie einfach eines mit einem neuen Namen auf. Auf dieses können Sie nun Verzeichnisse und Dateien jeder Art ziehen, um diese künftig schneller zur Verfügung zu haben (Abbildung 5).



