Home / LinuxUser / 2002 / 07 / Jo´s alternativer Desktop: ROX

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

RISC rocks

Jo´s alternativer Desktop: ROX

01.07.2002 Ein Window Manager ist Ihnen zu wenig und KDE oder GNOME zu viel? Machen Sie aus Ihrem Fenster-Verwalter einfach ein Environment!

deskTOPia

Wie Ihr Linux-Desktop aussieht, bestimmen allein Sie. Mit deskTOPia nehmen wir Sie regelmäßig mit auf die Reise ins Land der Window Manager und Desktop-Umgebungen, stellen Nützliches und Farbenfrohes, Hingucker und hübsches Spielzeug vor.

Linux mag zu Recht mit einigem Stolz sein Zehnjähriges feiern, doch abseits der beliebten Desktop-Oberflächen KDE und GNOME wird eines recht schnell deutlich: Dieses System wurde nicht von Marketingstrategen erdacht, um es zu verkaufen, sondern von Programmierern, die eigene Ideen rund um ihr Arbeitspferd verfolgten. Und so wirkt manches für den einen oder anderen Umsteiger doch etwas befremdlich: Plötzlich sollte man wissen, welche Dateien man besitzt, was sie bezwecken, und wo sie am besten gelagert werden.

User-Sicht

Der Wunsch nach "intuitiver" Bedienung wurde und wird daher immer lauter: Der Computer soll einfach verwendet werden können. Nicht die Dateien interessieren den Normal-User, sondern die Verfügbarkeit gewünschter Informationen.

Zwar gehen die Meinungen über effektives Arbeiten am (Linux-) Rechner weit auseinander – vom puristischen Arbeiten an einer Eingabeaufforderung bis zum Verbannen der Tastatur zugunsten der Maus ist alles vertreten – doch letztlich bleibt ein Unix-Grundsatz unumstößlich: "Alles ist eine Datei". Wer z. B. auf ein Diskettenlaufwerk zugreifen möchte, findet dieses unter /dev/fd0 und kann mit einem darin befindlichen Datenträger umgehen, als wäre er eine einzige Datei. Systeminformationen werden sowieso in Dateien aufbereitet, wie der deskTOPia-Artikel zu ProcMeter3 [1] verdeutlichte.

So muss der intuitive Desktop in erster Linie komfortabel mit Dateien umgehen können – sei es beim Verschieben auf Diskette, dem Erstellen eines Links auf dem Desktop oder eines Verweises auf ein Programm im Startmenü. Auch Drag&Drop ist meist nichts weiter als eine Dateioperation. Letztlich verstecken sich dahinter immer Aufgaben, für die ein Datei-Managers prädestiniert ist.

Nachhilfe

Ein Kernbestandteil jeder modernen Desktop-Umgebung ist daher der Datei-Manager. Bei entsprechendem Funktionsumfang kann er einen Window Manager ergänzen, so dass die Summe aus beiden unter Umständen ein Desktop Environment ergibt, das Drag&Drop, aufeinander abgestimmtes Datei-Handling, Session-Management und Desktop-Icons beherrscht.

Zwei solche speziellen Datei-Manager waren bereits deskTOPia-Thema: DFM [2] und XFTree innerhalb des Artikels zum Desktop-Environment XFce [3]. Etwas umfangreicher und komfortabler fällt ROX-Filer aus, das Herzstück des ROX-Desktops. Er erkauft sich seinen Komfort und seine Funktionsvielfalt allerdings durch höhere Anforderungen an seinen Partner, den Window Manager: Nur wenn dieser GNOME-kompatibel ist, stehen alle Funktionen zur Verfügung. Einsetzen lässt sich der ROX-Desktop aber auch mit einfacher geschnitzten Fenster-Managern.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1656 Hits
Wertung: 0 Punkte (3 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...