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Qtella

Wer suchet, der findet

Das Konfigurationswerk ist getan, die Verbindung ins Netzwerk hergestellt (Abbildung 2) – aber wo sind die Dateien? Auf einem der angeschlossenen Rechner, wenn Sie Glück haben.

Abbildung 2: Werden Sie verbindlich!

Netterweise hilft Ihnen Qtella mit dem Tab Search, sie aufzustöbern. Tragen Sie im Feld Search Ihren Suchbegriff ein. Nützlich kann es sein, die Suche auf einen bestimmten Dateityp einzuschränken. Wählen Sie dann im zweiten Pulldown-Menü statt Any Type die gewünschte Typengruppe – sei es Musik (Music), Bilder (Images) oder Videos (Video). Auch die Minimalgeschindigkeit, die Sie bei Ihrem Counterpart erwarten, können Sie mit dem Pulldown-Menü Min Speed festlegen.

War Ihre Suchabfrage erfolgreich, präsentiert sich Qtella mit einem Fenster wie in Abbildung 3. Die Länge der Balken gibt die Verbindungsgeschwingkeit zum Host wieder, die Farben den Status der Verbindung. Rot steht für einen Host, der "dicht" ist, gelb signalisiert, dass er hinter einer Firewall liegt. Bei Grün ist der Host offen, und grau lässt Sie ohne nähere Informationen zurück.

Haben Sie Datei samt passendem Host gefunden, wählen Sie sie mit der Maus an und klicken danach auf den Button Download. Ob Sie damit Erfolg haben, verrät Ihnen ein Klick auf den Tab Downloads. Hier können Sie Status, Fortschritt, Download-Geschwindigkeit und verbleibende Zeit live mitverfolgen (Abbildung 4).

Abbildung 3: Volltreffer

Abbildung 4: Machen Sie Fortschritte?

Wer es mit Winston Churchill hält und nur der Statistik traut, die er selbst gefälscht hat, wird vom Tab Statistics gebührend enttäuscht sein, denn hier listet Qtella alles Wichtige und Unwichtige rund um Ihre Qtella-Sitzungen auf. Vergewissern Sie sich mit eigenen Augen, wie lange Sie schon im Netzwerk zugange sind, welche Dateien Sie teilen, wie viele Downloads es gab und, und, und …

Abbildung 5: Erbsenzählerei auf Qtella-Art

Glossar

IP-Adresse

Eine IP-Adresse besteht zur Zeit aus einem Zahlencode von vier Zahlen, jeweils zwischen 0 bis 255, die durch Punkte getrennt werden (z. B. 192.148.0.195). Damit ist jeder Internet-Rechner eindeutig adressierbar. Damit man sich solche Ziffernblöcke nicht merken muss, werden diese IP-Adressen in alphanumerische Bezeichner wie www.linux-user.de umgewandelt. Auch ein PC, der nur zeitweise mit dem Internet verbunden ist, benötigt eine IP-Adresse. Manche Internet-Provider ordnen ihren Kunden eine feste IP-Adresse zu. Große Provider und Online-Dienste, die vielen Kunden den Zugang ins Netz vermitteln, halten oft einen ganzen Pool von Internet-Adressen vorrätig. Anstatt jedem Teilnehmer eine feste Adresse zuzuteilen, wird dem Kunden bei der Einwahl eine gerade freie Adresse aus dem Pool zugewiesen, also dynamisch zugeteilt.

MP3

Eigentlich "MPEG 1 Audio Layer 3". Ein Verfahren, das Audiodaten in CD-Qualität ohne nennenswerte Verluste auf ca. ein Elftel der Ausgangsgröße reduziert.

Firewall

Englisch für "Feuermauer", "Brandmauer"; Technik in Form von Hard- und/oder Software, die den Datenfluss zwischen einem privaten und einem ungeschützten Netzwerk (also LAN und Internet) kontrolliert bzw. ein internes Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt. Dazu vergleicht eine Firewall z. B. die IP-Adresse des Rechners, von dem ein empfangenes Datenpaket stammt, mit einer Liste erlaubter Absender – nur deren Daten dürfen passieren.

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LinuxUser 06/2012

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