Notwendige Linux Grundlagen

Ein wenig Theorie muss hier vorweg betrachtet werden. Linux bietet die Möglichkeit, auf die Hardware über sogenannte Devices zuzugreifen. Beispielsweise ist der erste serielle Port als Device /dev/ttyS0 zu finden. Sound-Karten, oder besser gesagt die Teile von Sound-Karten, die uns interessieren, werden über /dev/dsp angesprochen. Wenn Sie nur eine Sound-Karte installiert haben, können Sie z. B. mit dem Befehl play --device=/dev/dsp0 Audiodatei.wav eine Musikdatei darüber abspielen. Bei mehreren Sound-Karten werden mehrere Devices erzeugt, die dann von Null an aufwärts durchnummeriert sind.

Die "Entwicklungsumgebung"

Ich verwende als Audiotreiber das ALSA-Paket [1] in der Version 0.5.9c. Diese Treiber erzeugen zusätzlich eigene Gerätedateien und emulieren die dsp-Devices. Das später verwendete Tool ecasound [2] kann direkt die ALSA-Devices ansprechen. Da ich damit aber verschiedene Probleme hatte, beschränke ich mich auf die emulierte dsp-Variante.

Dieser Artikel entstand im Vorfeld einer Aufnahme mit meiner eigenen Band (http://www.gutefrage.de), daher kommen momentan "nur" zwei Sound-Karten zum Einsatz. Wenn aber das Prinzip verstanden wurde, können ohne weiteres mehr betrieben werden.

Um Missverständnissen vorzubeugen, soll an dieser Stelle meine Systemkonfiguration erwähnt werden. Ich setze SuSE Linux 7.0 [3] ein. Die beiden Sound-Karten sind zum einen eine Creative Labs Soundblaster Live und zum anderen eine Creative Labs Soundblaster 128 PCI.

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