Mikrofonverteilung

Kommen wir nun zu unserer ersten Aufnahme. Als Beispiel verwende ich die bei mir benutzte Konstellation mit zwei Sound-Karten, deren zwei Stereo-Spuren in vier Mono-Spuren aufgetrennt werden. Wir wollen ein Schlagzeug mit vier Mikrofonen aufnehmen, jeweils eins für Bass-Drum und Snare-Drum, ein Mikrofon rechts über dem Schlagzeug und schließlich noch eins links oberhalb. Danach sollen noch weitere Instrumente eingespielt werden können.

Verkabelung

Da die Stereo-Eingänge an den Sound-Karten keinen Mikrofon-Vorverstärker besitzen und die eigentlichen Mikrofoneingänge nur Mono sind, benutzen wir ein Mischpult. Wir bauen also die Mikrofone auf und verbinden sie mit den Eingängen des Mischpultes. Danach verbinden wir die Ausgänge der Mischpult-Kanäle, die ja ebenfalls in Mono sind, mit unseren Sound-Karten. Dafür verwenden wir ein Y-Kabel, das den rechten und linken Kanal des Stereo-Klinkensteckers auf der Sound-Karten-Seite in zwei Mono-Klinkenstecker für das Mischpult aufteilt. Solche Kabel sind im Fachhandel erhältlich, aber recht teuer. Der Eigenbau ist sehr einfach: Die Masseleitung des Stereo-Steckers wird mit denen der zwei Mono-Stecker verlötet und der rechte bzw. linke Kanal wird mit dem Kontakt des jeweiligen Mono-Steckers verbunden.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Multitracker im Eigenbau mit Linux
    Zahlreiche Nachwuchs-Bands geben täglich Unmengen an Geld aus, um an halbwegs brauchbare Demo-Aufnahmen zu kommen. In diesem Artikel möchten wir zeigen, wie Sie unter Linux preiswerter produzieren können.
  • Herr der Wellen
    Beim Stichwort Mehrspuraufnahme denken die meisten wohl an hübsche GUIs mit Dutzenden von Reglern. Dass es auch anders geht, beweist das schlanke und handliche Tool Ecasound.
  • Soundkartentreiber für Linux
  • Dem Rechner die Töne entlockt
    Mit dem Einzug von Linux auf den heimischen Desktop wächst das Bedürfnis nach der Multimediafähigkeit des Betriebssystems. Linux steht nicht mehr hinter Windows zurück, wenngleich die Konfiguration etwas anders verläuft.
  • Drei USB-Soundkarten im Test
    Immer mehr Notebooks bringen einen Breitbildschirm im Format 16:9 mit, der zum Anschauen von DVD-Filmen geradezu verlockt. Was fehlt, ist hingegen der Support für satten 5.1 Surround-Sound. Den bieten USB-Soundkarten.
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 05/2018: GEODATEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

added to access control list
Ingrid Kroll, 27.03.2018 07:59, 10 Antworten
Hallo allerseits, bin einfache Nutzerin und absolut Linux-unwissend............ Beim ganz norm...
Passwortsicherheit
Joe Cole, 15.03.2018 15:15, 2 Antworten
Ich bin derzeit selbständig und meine Existenz hängt am meinem Unternehmen. Wahrscheinlich verfol...
Brother drucker einrichten.
Achim Zerrer, 13.03.2018 11:26, 1 Antworten
Da mein Rechner abgestürzt war, musste ich das Betriebssystem neu einrichten. Jetzt hänge ich wi...
Internet abschalten
Karl-Heinz Hauser, 20.02.2018 20:10, 2 Antworten
In der Symbolleiste kann man das Kabelnetzwerk ein und ausschalten. Wie sicher ist die Abschaltu...
JQuery-Script läuft nicht mit Linux-Browsern
Stefan Jahn, 16.02.2018 12:49, 2 Antworten
Hallo zusammen, ...folgender goldener Code (ein jQuery-Script als Ergebnis verschiedener Exper...