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Denkspiel Hairy Tales

Haarige Angelegenheit

Im Knobelspiel "Hairy Tales" tragen Kobolde mit explodierter Haartracht einen blauen Kristall über sechseckige Spielfelder. Um die skurrilen Wesen zum Ausgang zu dirigieren, muss der Spieler ihre komplette Welt umbauen. Das fordert neben den kleinen grauen Zellen auch etwas Geschicklichkeit.

In einem Märchenland lebt das ziemlich behaarte Volk der Hairys. Eines Tages beginnt ihre Welt, sich in eine düstere, karge Landschaft zu verwandeln. Hilfe bieten nur noch magische, blau leuchtende Hinkelsteine: Trägt ein Hairy sie durch die Landschaft, blüht diese um ihn herum wieder auf.

Behaarte Lemminge

Im Denkspiel "Hairy Tales" muss der Spieler einen der Hairys durch die Landschaft lotsen. Dabei gilt es zunächst, den blauen Stein einzusammeln, mit ihm die Welt wieder grün einzufärben und dann durch ein Portal den nächsten Landstrich zu erreichen.

Die Hairys sind jedoch alles andere als intelligent. Sobald der Spieler dem Helden auf die Schulter klopft, rennt das haarige Männchen einfach immer geradeaus. Das ändert sich erst, wenn es mit einem Gegenstand kollidiert: Während schräg platzierte Zäune den Hairy in eine andere Richtung lenken, kehrt er bei einer Kollision mit einem Baum oder einem dicken Stein wieder um.

Glücklicherweise besteht die Welt der Hairys aus sechseckigen Spielfeldern, welche der Spieler drehen und sogar mit der Maus an eine andere Stelle schieben darf (Abbildung 1). Das Verschieben funktioniert allerdings nur mit Feldern, auf denen kein dicker Fels oder ein Baum steht. Damit ist die Landschaft jedoch auch begrenzt: Läuft der Hairy über den Spielfeldrand, stürzt er in die Tiefe und verliert eines von drei Spielleben. Sind alle Leben aufgebraucht, muss der Spieler das Rätsel noch einmal komplett von vorne beginnen.

Abbildung 1: Zu Beginn des Spiels muss man einfach nur die Spielfelder an die richtige Stelle ziehen und rotieren. Die Blöcke mit den Pfeilen schicken dabei den Hairy in die angezeigte Richtung.

Druckmittel

Viel Zeit bleibt für die Lösung allerdings nicht: Verdorrte Felder stecken nach einer Weile ihre Nachbarn an. Andere Felder wiederum besitzen ein eingebautes Uhrwerk, das sie nach einer Weile selbständig weiterdreht (Abbildung 2). Je länger der Spieler nachdenkt, desto schwieriger wird es für ihn, eine passende oder gar elegante Lösung zu finden. Mitunter muss er sogar einige Felder verschieben und rotieren, während der Hairy durch die Landschaft rennt.

Abbildung 2: Die Felder mit den Schlüsselsymbolen rotieren nach ein paar Sekunden automatisch um einen Schritt weiter.

Im späteren Spielverlauf kommen zudem weitere Hindernisse und Gemeinheiten hinzu. So trifft der Spieler gelegentlich auf zwei Hairys, die er zum rettenden Portal führen muss (Abbildung 3). Felder mit spitzen Stacheln sind genauso tödlich wie Kontakt mit einem Monster (Abbildung 4). Diese so genannten Kikimoras lassen sich jedoch mit zuvor aufgesammelten Knoblauchknollen ins Koma hauchen oder über geschickt platzierte Kanonen im wahrsten Sinne des Wortes wegbomben – wenn denn gerade zufällig eine solche Hilfe auf einem Feld herumsteht. Als wären die Kikimoras noch nicht genug, gibt es insgesamt auch noch drei besonders starke Endgegner, die jeweils nur mit einer ausgeklügelten Strategie zu bezwingen sind.

Abbildung 3: Hier gilt es gleich zwei Hairys ins Ziel zu führen: Der Hairy rechts kann den Hammer aufnehmen und damit den blockierenden Hinkelstein zertrümmern.
Abbildung 4: Diese Karte ist schon schwieriger zu lösen: Der Knoblauch gegen das fuchtelnde Monster vor dem Hairy liegt einsam auf der rechten Seite.

Immerhin gibt es neben den Kanonen noch ein paar weitere Hilfen: So teleportieren kleine Fischteiche den Helden ans andere Ende der Karte, während ihn auf die Erde gezeichnete Pfeile in die angezeigte Richtung lenken.

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