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Das Autorennspiel Stunt Rally

28.12.2012 Linux-Nutzer müssen Autorennspiele mit der Lupe suchen. Eine der wenigen Ausnahmen ist Stunt Rally, das mit schicker Grafik, anspruchsvollen wie spektakulären Rundkursen und einem Streckeneditor begeistert.

Stunt Rally setzt den Spieler hinter das Steuer eines hochglanzpolierten Rennwagens, mit dem er mehrere fiktive Rallye-Meisterschaften absolvieren muss. Die Fahrt geht dabei nicht nur über Asphalt, sondern vornehmlich durch staubige Wüsten, Matsch und mitunter sogar Wasser. Regen und Schnee sorgen schließlich noch für eingeschränkte Sichtverhältnisse (Abbildung 1).

Abbildung 1

Abbildung 1: Schneefall oder Regen beeinträchtigt leicht die Sicht.

Zahlenspiele

Stunt Rally bringt satte 104 Rundkurse mit, die sich durch 13 unterschiedliche Landschaften schlängeln. So geht es unter anderem auf eine sonnige Südseeinsel, durch einen matschigen Urwald und in ein schneebedecktes Gebirge. Über ihre Straßen brettert der Spieler mit einem von zehn frei wählbaren Autos, die jeweils unterschiedliche Fahreigenschaften aufweisen. Zwar handelt es sich durchweg um fiktive Modelle, die sich aber sichtbar an realen Marken orientieren. So findet man im Fuhrpark beispielsweise einen Ford Focus WRC oder den Ferrari 360.

In erster Linie zählt in Stunt Rally die schnellste Rundenzeit. Um sie zu erreichen, darf man durchaus auch die vorgezeichneten Straßen verlassen. Man muss lediglich die auf jeder Rennstrecke vorgegebenen, dummerweise aber nicht sichtbaren Wegpunkte in der richtigen Reihenfolge und Richtung durchfahren (Abbildung 2). Neben Einzelrennen auf einer der Strecken sorgen die Meisterschaften für weitere Herausforderungen. Diese Wettbewerbe fassen jeweils ausgesuchte Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zusammen.

Abbildung 2

Abbildung 2: Die Richtung zum nächsten Wegpunkt zeigt ein kleiner Pfeil am oberen Rand. Ist man auf der richtigen Fährte, leuchtet er grün – wenn man ihn denn im bonbonbunten Wald sieht.

Achterbahn

Stunt Rally versteht sich nicht nur als reine Rallye-Simulation. Einige ausgewählte Strecken bieten Steilkurven, Sprungschanzen und sogar Loopings (Abbildung 3). Um die möglichst unfallfrei zu meistern, darf man sein Auto mit einem "Nitro-Boost" ausrüsten, der beim Zünden den Wagen für einen kurzen Zeitraum nach vorne katapultiert.

Abbildung 3

Abbildung 3: Einige Strecken bestehen aus spektakulären Rampen, Loopings und Röhren.

Jedes absolvierte Rennen zeichnet das Spiel auf. Mit dem eingebauten Videorekorder kann man so die eigene Fahrweise analysieren oder spektakuläre Manöver für die Nachwelt festhalten. Um nicht immer auf die Stoppuhr schielen zu müssen, spielt Stunt Rally bei jedem neuen Rennen die Aufzeichnung des bislang besten Fahrers ein. Sein Auto erscheint dann auf der Strecke als orangefarbener Geist (Abbildung 4). Sobald man ihn überholt hat, fährt man auf eine neue Bestzeit zu. Auf diese Weise kann man übrigens auch gegen sich selbst antreten.

Abbildung 4

Abbildung 4: Der orangefarbene Wagen absolviert noch einmal exakt die Fahrt, die zur derzeitigen Bestzeit führte. Sobald man diesen "Geist" überholt, hält man automatisch einen neuen Streckenrekord.

Wer nicht alleine gegen die Zeit fahren möchte, darf bis zu drei Freunde einladen und mit ihnen gemeinsam vor einem Bildschirm um den Sieg kämpfen. Stunt Rally zeigt dabei das Cockpit für jeden Fahrer in einem eigenen kleinen Fenster an (Split-Screen-Modus). Diese Variante setzt allerdings einen ziemlich leistungsfähigen Computer voraus. Alternativ können die Spieler auch über ein Netzwerk gegeneinander antreten. Wer alle Strecken gesehen hat und nach Nachschub lechzt, darf mit dem beiliegenden Streckeneditor seine eigenen Kurse basteln.

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