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Dritter Planet von links

Virtuelles Planetarium

Einstellungssache

Drücken Sie [F2] oder wählen Sie aus dem Menü links das zweite Icon von unten, legen Sie allgemeine Einstellungen fest. Obwohl Stellarium die Sprache gewöhnlich richtig erkennt, ändern Sie im Reiter Allgemein die Voreinstellung. Sie legen hier auch den Grad an Informationen fest, den Stellarium zu einem Objekt liefert und stellen die Standardeinstellungen von Stellarium wieder her (falls Sie sich verzettelt haben). Im Reiter Werkzeuge erweitern Sie die Sternenpalette von Stellarium, indem Sie weitere Sternbibliotheken herunterladen und in die Software integrieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Empfange Katalog und stellen Sie sicher, dass eine Verbindung ins Internet besteht. Zudem legen Sie fest, in welchem Ordner die Software Bildschirmaufnahmen ablegt. Diese erzeugen Sie, indem Sie [Strg]+[S] drücken. Desweiteren gibt es noch die Register Skripte und Erweiterungen.

Skripte können Sie theoretisch auch selbst erstellen. Sie tragen die Endung *.ssc und befinden sich im Ordner /usr/share/stellarium/scripts. Ausgestattet mit Root-Rechten begutachten und verändern Sie die vorhandenen Exemplare. Wollen Sie eines von ihnen ausführen, markieren Sie es und klicken Sie im unteren Bereich auf den Abspiel-Button. Das Skript landscapes.ssc führt Ihnen zum Beispiel nacheinander vor, welche Landschaften in Stellarium zur Verfügung stehen. Nebenbei: Sie finden die Landschaften und alle Dateien, die zu ihrer Integration nötig sind, im Ordner /usr/share/stellarium/landscapes. Mit etwas Einarbeitung und einem Panoramafoto ist es sogar möglich, ein virtuelles Planetarium in Ihrer Lieblingslandschaft zu betreiben.

Daneben gibt es den Reiter Erweiterungen für Stellarium. Einige davon bringt die Software für Sternengucker bereits mit, der erwähnte Reiter listet sie auf. Sie müssen diese Zusätze allerdings erst gezielt aktivieren. Dazu markieren Sie die gewünschte Erweiterung auf der linken Seite und setzen dann unten im Fenster das Häkchen neben Beim Start laden. Interessant ist zum Beispiel die Erweiterung Satellites. Sie verrät Ihnen – basierend auf aktuellen Daten der amerikanischen Luftüberwachungsleitstelle NORAD – welche Satelliten (und Raumstationen) sich gerade in Ihrer Sichtweite befinden (Abbildung 9). Aktivieren Sie die Erweiterung und starten Sie Stellarium neu, um die Satelliten zu betrachten. Kehren Sie dann in das Fenster mit den Erweiterungen zurück, lässt sich das Zusatztool auch konfigurieren, indem Sie die gleichnamige Schaltfläche anklicken. Sie verfolgen auf Wunsch nur bestimmte Satelliten, ändern das Aktualisierungsintervall und blenden die Labels zu den Satelliten aus.

Abbildung 9

Abbildung 9: Auch die Raumstation ISS lässt sich aus Stellarium heraus verfolgen, eine Erweiterung macht es möglich.

Eine andere Erweiterung lässt Sie den Himmel wie durch ein Okular betrachten. Verwenden Sie ein Teleskop, das auf einem computergesteuerten Sockel sitzt, bringt Stellarium auch die Möglichkeit mit, diesen anzusteuern und das Teleskop auf die Sternenformation auszurichten, die Sie gerade in Stellarium ansehen. Mehr Informationen zu den Plug-ins erhalten Sie unter [3].

Erste Hilfe

Wollen Sie tiefer in Stellarium eintauchen, als es dieser Artikel erlaubt, stoßen Sie im Internet, aber auch in Stellarium selbst, auf Quellen mit Informationen. Sie erfahren nicht nur, wie Sie eigene Skripte und Erweiterungen programmieren, sondern lernen auch mehr über die Software selbst. Die im Programm integrierte Hilfe erreichen Sie über das Fragezeichen im Menü auf der linken Seite. Das sich öffnende Fenster listet zunächst sehr viele Tastaturkürzel auf, über die Sie in Stellarium versteckte Funktionen kennenlernen. Am Ende dieser Liste finden Sie weiterführende Links, die unter anderem auf das Wiki, das Benutzerhandbuch und die FAQ von Stellarium verweisen. Zudem gibt es ein Forum und die Möglichkeit, eine Frage- und Antwort-Plattform zu besuchen. Man lässt Sie also nicht mit der Software allein.

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