Tipp: Kontact-Übersicht individuell anordnen

Welche Komponenten Kontact enthält und wie Sie diese auswählen, steht im Tipp Überflüssige Kontact-Komponenten abschalten. Möchten Sie darüber hinaus die angezeigten Komponenten rechts in der Übersicht definieren und sortieren, gehen Sie so vor: Wählen Sie Einstellungen / Kontact einrichten und öffnen Sie im folgenden Dialog das Menü Übersicht / Summary View Items. Hier markieren Sie, welche Komponenten in der Übersicht angezeigt werden.

Mit OK gelangen Sie zurück in die Übersicht. Dort können Sie die angezeigten Komponenten noch fast beliebig in den beiden Spalten positionieren. Um eine umzustellen, klicken Sie auf die grau unterlegte Überschrift der Komponente und ziehen diese mit gedrückter Maustaste an eine andere Position (Abbildung 3).

Abbildung 3: Individuelle Übersicht: Per Drag & Drop werden die Elemente in der Kontact-Übersicht neu angeordnet.

Tipp: Über entfernten CUPS-Server drucken

KDE hat einen Nachteil gegenüber Gnome: Man muss so manches zu Fuß erledigen, damit es funktioniert. Während beispielsweise unter Gnome ein Drucker an einem CUPS-Server im Netzwerk automatisch erkannt wird, müssen Sie diesen in KDE zunächst einrichten. Das ist allerdings nicht sehr kompliziert. Je nach CUPS-Konfiguration müssen Sie lediglich den Namen oder die IP-Adresse des CUPS-Servers kennen – schon steht dem Einrichten nichts mehr im Weg.

Dazu starten Sie das KDE-Kontrollzentrum und klicken unter Angeschlossene Geräte auf den Drucker. Nun werden rechts alle vorhandenen Ausgabemöglichkeiten wie Drucker, Dateien und Faxgerät angezeigt. Klicken Sie oben auf die Schaltfläche Hinzufügen und wählen Sie den Eintrag Drucker/Klasse hinzufügen. Dann startet der Assistent für die Druckereinrichtung. In der Begrüßung klicken Sie auf Weiter. Im Fenster Endgeräteauswahl markieren Sie den Eintrag CUPS-Server (IPP/HTTP) auf Fremdrechner; danach geht's ebenfalls weiter (Abbildung 4).

Abbildung 4: Auswahl: Über das Internet Printing Protokoll (IPP) sprechen Sie den Drucker auf dem CUPS-Server an.

Schritt 3 fragt die Benutzerkennung ab. Je nachdem, wie der CUPS-Server eingerichtet ist, müssen Sie hier einen Benutzernamen mit dem entsprechenden Passwort eintragen. Wie diese Daten lauten, erfahren Sie vom Administrator des Druck-Servers. Oft ist CUPS so eingestellt, dass alle Aufträge im lokalen Netzwerk ohne Kennwort, also anomyn, entgegengenommen werden: Dann reicht es aus, auf Weiter zu klicken.

Im nächsten Schritt tragen Sie im Feld Rechner den Namen des CUPS-Servers bzw. dessen IP-Adresse ein, also zum Beispiel druckserver.meinnetz oder 192.168.178.29. Den Port 631 lassen Sie unverändert – das ist der Port, auf dem der CUPS-Server für gewöhnlich auf Arbeit wartet.

Wenn Sie nun auf Weiter klicken, meldet sich Ihr Computer am CUPS-Server an und zeigt alle freigeschalteten Drucker an. Markieren Sie einen und klicken Sie Weiter. Dann lädt KDE die Druckertreiberdatenbank, in der Sie links den Hersteller und rechts das Druckermodell auswählen. Mit Weiter kommen Sie zur Treiberauswahl. Je nach Druckermodell werden hier mehrere angezeigt, unter denen Sie sich für einen entscheiden. Eventuell erhalten Sie weitere Auskünfte über einen Treiber, wenn Sie auf die Schaltfläche Treiber-Informationen klicken. Allerdings sollten Sie sich hier nicht zu viel erwarten – für viele Treiber gibt es keine Informationen.

Im nächsten Schritt sollten Sie einen Druckertest durchführen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Test und warten Sie, bis die Seite gedruckt wurde. Dann klicken Sie auf OK. Sollte die Seite fehlerhaft gedruckt worden sein, wählen Sie entweder einen anderen Treiber oder konfigurieren den Drucker über Einstellungen.

Nach einem Klick auf Weiter legen Sie den Vor- und den Nachspann für jeden Druckauftrag fest. Tipp: Wenn Sie einen benutzerdefinierten Vor- oder Nachspann verwenden wollen, kopieren Sie diesen als Postscript-Datei in das Verzeichnis /usr/share/cups/banners/ – so erscheint er in der Auswahl.

Dann folgen die Nutzungsbeschränkungen. Hier sollten Sie nichts ändern, damit keine Druckaufträge abgelehnt werden. Auch an den Einstellungen für die Benutzerzugriffe brauchen Sie nichts zu drehen.

In der letzten Maske geben Sie dem Drucker eine Bezeichnung, etwa Server-Drucker. Die Adresse können Sie freilassen und mit Weiter bestätigen. Zum Schluss erscheint ein Fenster, das alle Einstellungen noch einmal auflistet (Abbildung 5). Beenden Sie den Druckerassistenten mit Abschließen. Anschließend sehen Sie die von Ihnen gewählte Bezeichnung in der Liste der Drucker im Kontrollzentrum. Markieren Sie den neuen Drucker und wählen Sie Drucker / Als lokalen Standard festlegen: Damit wird das soeben konfigurierte Gerät zum Standarddrucker. Mit Datei / Beenden verlassen Sie nun das Kontrollzentrum.

Abbildung 5: Übersicht: Zum Abschluss der Druckerinstallation zeigt der Assistent noch einmal alle Einstellungen an.

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