Alte MS-DOS-Programme reanimiert der Emulator DOSBox unter Linux. Nachdem das Projekt mehr oder weniger auf Eis liegt, führt der Fork DOSBox Pure die Entwicklung fort. Die jetzt veröffentlichte erste Version bietet in erster Linie neue Komfortfunktionen.
Emulator
Der Emulator felix86 führt x86-Programme auf RISC-V-Systemen aus. Das gelingt mittlerweile so gut, dass sich einige bekannte Linux- und sogar Windows-Spiele starten lassen.
Linux läuft mittlerweile auf fast allen möglichen und unmöglichen Geräten. Das NES86-Projekt bringt das freie Betriebssystem jetzt auch auf die uralte Videospielkonsole NES von Nintendo. Möglich macht das ein selbst entwickelter PC-Emulator.
Die Software Bochs emuliert x86-Systeme aus der 32-Bit-Ära und reanimiert so alte Anwendungen. Nach fast einem Jahr Entwicklungszeit liegt endlich eine neue Major-Version vor, die vor allem unter der Haube die Emulation verbessert.
Ein High-School-Schüler hat ein kleines Linux-System in ein PDF-Dokument geschmuggelt, das einige herkömmliche Dokumentenbetrachter sogar ausführen können. Möglich macht das JavaScript und eine RISC-Emulation.
Der Emulator Box64 startet Programme für die x86_64-Architektur auf anderen Systemen, wie etwa ARM-Prozessoren. Die neue Version 0.3.0 versteht jetzt auch die AVX- und AVX2-Befehle, zudem gibt es Verbesserungen bei der Dynarec-Unterstützung.
Der Emulator FEX erlaubt das Starten von x86-Programmen auf 64-Bit-fähigen ARM-Prozessoren (Aarch64-Architektur). Die jetzt freigegebene neue Version steigert mit verschiedenen Maßnahmen vor allem die Performance beim emulierten Speichermodell.
Ähnlich wie Dosbox emuliert die Software 86Box ältere PC-Modelle. Auf diese Weise lassen sich MS-DOS-Programme und ältere Windows-Versionen reanimieren. Nach einem Jahr Entwicklungsarbeit liegt jetzt die Version 4.0 vor.





