Entwickler und Anwender sind mit Ubuntus Software Center zunehmend unzufrieden. Das geht zum einen aus einer Umfrage hervor. Bereits vor einem Monat machte zudem der App-Entwickler Micha? Rosiak in einem Google+-Post seinem Frust Luft.
In seinem Post beklagt er, dass seit Ubuntu 14.10 keine kommerziellen Apps mehr vom Software Center angeboten würden. Seine Spiele könnten folglich nur noch Nutzer der Vorversionen erwerben. Dies bedeute, dass er weniger Geld einnehmen würde, als er eigentlich könnte. Schlimmer sei jedoch, dass Käufer seiner Spiele diese nach einem Upgrade nicht mehr herunterladen könnten. Er habe versucht, Canonical auf dieses Problem anzusprechen, aber keine Antwort erhalten. Auf seinen Google+-Post antworteten mittlerweile einige Canonical-Angestellte, darunter auch Mark Shuttleworth. Demnach habe sich das DEB-Paketformat als unbrauchbar für einen Shop erwiesen. Man werde deshalb den alten Store in neueren Ubuntu-Versionen nicht mehr aktivieren und in der Zukunft auf das neue Snappy-Format setzen.
Aber auch die meisten Anwender sind offenbar mit dem Software Center unzufrieden – zumindest wenn man der Umfrage der Seite Softpedia glauben schenken darf. Demnach ist die langsame Geschwindigkeit das Hauptproblem. Eine weitere Hürde stellt die Anmeldepflicht mit einem Ubuntu One Account, selbst wann man kostenlose Anwendungen herunterladen möchte. Ebenfalls negativ empfinden Anwender die zu geringen Informationen bei der Installation. So erfährt man beispielsweise nicht, welche Abhängigkeiten noch mit installiert werden.






Im Unterschied zum Mac Appstore muss man sich nicht anmelden mit einem Account, um Apps installieren zu können. Hier hat sich ein Fehler eingeschlichen im Artikel.
Das gilt für die normale Software aus den Repositories, nicht aber für die Software aus dem “Store”. Den hat Canonical allerdings in den aktuellen Ubuntu-Versionen deaktiviert.
Also ich habe Ubuntu schon seit längeren den Rücken gekährt, ob es die Amazon-App ist, oder die Tatsache das Ubuntu Daten überträgt, und auswertet, wofür auch immer. Ubuntu begibt sich auf kommerziellen Wegen, und das widerspricht doch eigendlich der Philosophie von Linux.
Schaut euch doch die anderen Distrubitionen mal an, ich nutze seit einiger Zeit Linux Mint Dedian-Edition 2, kann ich nur empfehlen, da habt ihr dann den debianinstaller, oder wer möchte die Mint-eigene Software-Verwaltung.