Valve hat seinem SteamOS ein Update verpasst. So unterstützt die Linux-Distribution jetzt offiziell Intel-Grafikkarten. Darüber hinaus wurde bekannt, warum Valve auf Debian und nicht Ubuntu setzt.
Als Grund nannte Gabe Newell auf der CES 2014 in Las Vegas rechtliche Probleme („Legal Issues“) für den Wechsel auf Debian. Valve hatte zuvor mit seinem Steam-Client ausschließlich Ubuntu unterstützt, der Einsatz von Debian in SteamOS überraschte daher.
Mit dem letzten Update von SteamOS unterstützt dieses jetzt offiziell auch Intel- und AMD-Grafikkarten. Für letztgenannte gibt es jedoch weiterhin nur einen Beta-Treiber (genauer gesagt die Version 13.11 Beta 9.9). Dieser leidet jedoch nach wie vor an ein paar Kinderkrankheiten. So soll es unter anderem unschöne Tearing-Effekte geben, bei denen die Spieledarstellung verschwimmt. Laut der Internetseite Phoronix ist zudem die Performance auf Grafikkarten vom Typ Radeon R9 290 immer noch extrem schlecht. Von SteamOS offiziell weiterhin nicht unterstützt werden Optimus-Grafikkarten. Neben den Grafikkartentreibern haben sich die SteamOS-Entwickler auch mehreren kleinen Fehlern angenommen und diese beseitigt. Die entsprechende Ankündigung listet sämtliche Änderungen auf.
Abschließend wurde bekannt, dass die Hersteller von Valves Videospielkonsole zwar den speziellen Controller beilegen müssen, diesen aber selbst modifizieren können. Allerdings muss der Hardware-Hersteller dann selbst Treiber entwickeln und bereitstellen. Dies hat jetzt Alienware gegenüber Heise enthüllt.





