Das Live-System RebeccaBlackOS demonstriert den aktuellen Entwicklungsstand von Wayland. Anhand von mehreren Desktop-Umgebungen können Anwender gefahrlos den designierten X11-Nachfolger ausprobieren. Die neue Version von RebeccaBlackOS bringt einige Änderungen mit.
Neu ist die Möglichkeit, die Desktop-Umgebung Plasma 5 auf Wayland zu starten. Ebenfalls parat stehen in der Version 2016-02-08 die Desktops Orbital, Hawaii, Papyros, Gnome Shell, Enlightenment E20, Orbment tiling Wayland DE, Sway tiling Wayland DE und Westons Beispiel-Desktop. Einige der Desktop-Umgebungen laufen noch nicht rund. Viele verweigern beispielsweise den Start unter VirtualBox.
Unter der Haube werkelt der Linux Kernel 4.3. Die auf Sourceforge bereitgestellten ISO-Images starten zudem auf Systemen mit UEFI. Darüber hinaus sind die Entwickler von Ubuntu auf Debian Testing als Basis-System umgestiegen. Als Grund nennen die Release Notes geänderte Lizenzbedingungen bei Ubuntu.
RebeccaBlackOS lässt sich auch installieren, wobei der Installationsassistent Calamares seinen Vorgänger Ubiquity ablöst. Dies sollte man sich jedoch gut überlegen: Wayland und insbesondere die Desktop-Umgebungen zeigen im Alltagseinsatz noch viele Macken, von denen die Release Notes einige auflisten.





