Die Distribution Qubes erhöht die Sicherheit, indem sie Anwendungen in einzelne virtuelle Maschinen sperrt. Jetzt haben die Entwickler die Version R3.1 freigegeben, die zusätzliche Hardwarekomponenten unterstützt und für Anwender ein paar interessante Neuerungen bereithält.
Die Einrichtung und Verwaltung der virtuellen Maschinen erleichtert ab sofort die Management-Engine Salt (auch als SaltStack bezeichnet). Des Weiteren lassen sich auf Knopfdruck virtuelle Maschinen mit Whonix und USB-Unterstützung erstellen. Letztgenannte können eine USB-Maus durchreichen. Aufgrund eines noch existierenden Bugs klappt das aber erst nach einem Neustart der VM. Qubes R3.1 unterstützt zudem UEFI.
Der enthaltene PV GRUB2 bietet die Möglichkeit, einen eigenen Kernel innerhalb der virtuellen Maschine zu verwenden. Die Entwickler haben zudem die Grafikkartentreiber aktualisiert und das für die Virtualisierung verantwortliche Xen auf die Version 4.6 gehievt. Damit unterstützt Qubes R3.1 nebenbei zahlreiche weitere Hardwarekomponenten.
Erstmals gibt es von Qubes auch ein Live-System, das allerdings noch nicht alltagstauglich ist und zudem nur von einem USB-Stick startet.
Sämtliche Neuerungen listet die offizielle Ankündigung auf. In ihr finden Interessenten auch alle derzeit bekannten Probleme und Bugs.
Einen Artikel über Qubes gab es zuletzt im LinuxUser 02/2015.






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