PulseAudio 7.0 veröffentlicht

PulseAudio 7.0 veröffentlicht

Onmi Sourround und libsoxr

Die Entwickler des unter vielen Distributionen genutzten Sound-Servers PulseAudio haben die neue Version 7.0 freigegeben. Neu mit dabei sind unter anderem drei libsoxr basierte Resampler.

Im Einzelnen stehen ab sofort soxr-mq, soxr-hq und soxr-vhq parat. Darüber hinaus bietet PulseAudio 7.0 eine bessere Unterstützung der USB-Soundkarten Creative SoundBlaster Onmi Sourround 5.1.

Sofern zu den Lautsprechern auch ein Subwoofer gehört, das abgespielte Audio-Material aber keinen Kanal für den Brüllwürfel bereithält, errechnet PulseAudio ab sofort standardmäßig mit der LFE-Channel-Synthesis die passenden Audiodaten. Abschalten lässt sich diese Funktion in der Konfigurationsdatei „daemon.conf“.

Bereits die Vorversion unterstützte den Socket-Activation-Mechanismus von Systemd. In der neuen Version funktioniert das auch mit TCP-Sockets. Damit lässt sich PulseAudio beispielsweise auf Servern ohne Bildschirm bei Bedarf automatisch starten.

Abschließend kann PulseAudio 7.0 flexibler eingestöpselte Stecker erkennen, wenn das System ALSA USM (den Use Case Manager) verwendet, und sieht zudem das Beenden via SIGTERM-Signal nicht mehr als Fehler an.

Sämtliche Änderungen listen detailliert die Release Notes auf. Einen Artikel zu PulseAudio gibt es im aktuellen LinuxUser 10/2015.

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