Die KDE-Entwickler haben eine neue Version ihrer Media-Center-Software freigegeben. Die Änderungen fallen diesmal jedoch überschaubar aus. Neben einer in Details verbesserten Benutzeroberfläche soll das Durchsuchen der Medien jetzt wesentlich flotter vonstattengehen.
Letzteres erreicht das Plasma Media Center durch die Anbindung der neuen semantischen Suche Baloo. Diese ist Bestandteil der KDE SC 4.13 und löst das alte Nepomuk ab. Mit Baloo soll das Media-Center wesentlich schneller die Medien-Bibliotheken von der Festplatte einlesen und anbieten können.
Das Plasma Media Center arbeitet auf Wunsch aber auch noch mit Nepomuk und somit älteren KDE-Versionen zusammen. Sollten weder Nepomuk noch Baloo verfügbar sein, kann die Version 1.3 auch selbst die Festplatte nach Medien durchsuchen. Diese Funktion gilt jedoch noch als experimentell.
Des Weiteren unterstützt die neue Version den MPRIS-Standard (Media Player Remote Interfacing Specification), über den sich Mediaplayer über den D-Bus fernsteuern lassen – in diesem Fall kann eine andere Anwendung das Plasma Media Center kontrollieren.
Des Weiteren zeigt der „All Music Mode“ weitere Detailinformationen an, darunter den Künstler, das Album und die Laufzeit. Abschließend haben die Entwickler noch zahlreiche Fehler behoben. Insbesondere stößt sich das Media-Center nicht mehr an gleichzeitig installierten Gstreamer-Versionen 0.10 und 1.0.
Derzeit steht die neue Version nur im Quellcode bereit. Weitere Informationen liefert die offizielle Ankündigung.





