Das Notebook KDE Slimbook II entstand in Zusammenarbeit mit dem KDE-Projekt und kommt mit der vorinstallierten Distribution KDE Neon. Gegenüber dem Vorgängermodell steckt im Gerät vor allem leistungsfähigere Hardware.
Käufer haben die Wahl zwischen einem Intel Core i5 und einem Intel Core i7-Prozessor. Damit soll das KDE Slimbook II im Durchschnitt 15% schneller als das alte Slimbook arbeiten. An Bord sind zudem 4, gegen Aufpreis auch 8 oder 16 GByte DDR4-Hauptspeicher – das alte Modell nutzte noch das 33% langsamere DDR3 RAM.
Der Bildschirm misst 13,3 Zoll und bietet Full-HD-Auflösung. Standardmäßig ist eine 120 GByte große SSD im M.2-Format verbaut, die sich gegen Aufpreis durch ein anderes Modell mit bis zu 1 TByte Speicher austauschen lässt. Alternativ können Käufer auf eine besonders schnelle SSD von Samsung umschwenken, die es allerdings nur mit Kapazitäten von 250 GByte oder 500 GByte gibt. Käufer können zudem ein zweites Laufwerk einbauen lassen. Zur Wahl stehen dabei verschiedene Festplatten mit bis zu 2 TByte Speicherplatz oder SATA-SSDs mit bis zu 1 TByte Speicherplatz.
Das Touchpad des Slimbook II fällt etwas größer als das des Vorgängermodells aus, zudem sind die WLAN-Antennen leistungsfähiger. Um den Funk kümmert sich im Inneren das Intel Dual Band 7265N-Modul, das sich gegen einen Aufpreis von 25 Euro gegen seinen Kollegen 8265AC austauschen lässt.
Von den drei USB 3.0-Schnittstellen ist eine gemäß USB-C-Format ausgeführt. Das Gehäuse ist aus Aluminium gefertigt, zusammen mit dem Innenleben wiegt das Gerät 1,3 kg. Die auch mit deutschem Layout erhältliche Tastatur besitzt eine Hintergrundbeleuchtung.
Hersteller des Notebooks ist die spanische Odin Group, die unter der Marke Slimbook weitere Notebooks anbietet. Das KDE Slimbook II ist laut Angaben des KDE-Projekts baugleich mit dem Katana-II-Modell.
Das KDE Slimbook II kostet mit 4 GByte Hauptspeicher, einer 120 GByte großen SSD und einem Intel Core i5-Prozessor knapp 700 Euro. Die Variante mit Core i7-Prozessor startet bei 800 Euro. Das KDE-Projekt hat das KDE Slimbook II ausgiebig in der Praxis getestet und bestätigt, dass KDE Neon und die Desktop-Umgebung Plasma reibungslos auf dem Gerät laufen.





