Myrlyn erreicht mit kleinen Änderungen die Version 1.0.0

Myrlyn erreicht mit kleinen Änderungen die Version 1.0.0

Maskottchen des Paketmanagers Myrlyn

Myrlyn 1.0.0

openSUSE Tumbleweed liefert mittlerweile den grafischen Paketmanager Myrlyn aus, der auf Qt und nicht mehr auf YAST und Ruby basiert. Gestern erschien die stabile Version 1.0.0, die dennoch nur eine Handvoll kleinere Neuerungen bereithält.

Wer Pakete mit Myrlyn einspielen möchte, muss die Fassung „myrlyn-sudo“ mit Systemadministratorrechten starten. In der neuen Version 1.0.0 zieht das Tool seine Einstellungen auch aus der Datei „~/.config/openSUSE/myrlyn-sudo.conf“. Nutzer können den Paketmanager so bequem über eine Konfigurationsdatei in ihrem Heimatverzeichnis einrichten und müssen nicht mehr umständlich die „.desktop“-Datei von Myrlyn verändern.

Lässt man sich die vorhandenen Paket-Updates anzeigen (Funktion „Package Update“) oder alle Aktualisierungen für die Installation vormerken („Dist-Upgrade“), zeigt das Hauptfenster den verwendeten Modus zur Auflösung von Abhängigkeiten an. Auf diese Weise lässt sich besser nachvollziehen, warum die Abhängigkeitsauflösung anders als bei der normalen Installation abläuft.

Eingreifen kann man ab sofort in die Standardeinstellung des Suchmodus „Auto“: Über ein Schraubenschlüsselsymbol lässt sich wählen, ob alle Fundstellen mit dem Suchbegriff starten sollen oder aber ihn irgendwie enthalten sollen. Des Weiteren darf man die von den Paketen ausgesprochenen Empfehlungen für andere Pakete („RPM Recommends“) durchsuchen.

Überarbeitet haben die Entwickler die Zypp History. Unter anderem sind das Jahr, der Monat und der Tag in der Zeitleiste hierarchisch gegliedert, zudem lässt sich die Historie nach verschiedenen Kriterien filtern.

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