Auf seiner hauseigenen Entwicklerkonferenz Build 2015 hat Microsoft eine neue Entwicklungsumgebung (IDE) vorgestellt. Die Visual Studio Code getaufte Anwendung ist kostenlos für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich, hat mit dem Namensvorbild Visual Studio allerdings nicht viel gemein.
Visual Studio Code besteht im wesentlichen aus einem Codeeditor mit Codevervollständigung und einfachen Debugging-Möglichkeiten. Darüber hinaus gibt es eine Integration der Versionsverwaltung Git. Der Editor kann mit allen großen aktuellen Sprachen umgehen, darunter C++, C#, Java und Python sowie die im Web wichtigen HTML, CSS, JavaScript und PHP.
Visual Studio Code basiert auf dem Editor Atom von Github. Im Gegensatz diesem steht die IDE von Microsoft allerdings nicht unter einer quelloffenen Lizenz. Anwender können das Werkzeug zwar kostenlos verwenden, müssen aber den Lizenzbedingungen zustimmen. Nutzer erklären sich zudem damit einverstanden, dass die IDE bei einem Absturz automatisch das entsprechende Crash Dump an Microsoft schickt.
Kurz nach der Vorstellung von Visual Studio Code hat Canonical die Version 0.7 seines Werkzeugs Ubuntu Make veröffentlicht, das ab sofort Microsofts IDE unterstützt.





