Pearl, Quelle und Otto bieten seit diesem Monat über ihre Online-Shops das Hercules-Netbook eCafé für 300 Euro zum Verkauf an. Die Hardware stammt von der französischen Hardware-Schmiede Guillemot, als Prozessor kommt ein Geode LX 800 von AMD zum Einsatz.
Der Geode-Prozessor ist auf 500 MHz getaktet, kommt somit hinsichtlich der Performance nicht an die Atom- oder Celeron-Netbooks heran, er punktet jedoch beim Stromverbrauch, und so bringt es das eCafé mit einem 3600 mAh starken Akku laut Hersteller auf Laufzeiten über drei Stunden.
Die Mandriva-Version auf dem eCafé wurde speziell für das Netbook angepasst und entwickelt. Eine vereinfachte Oberfläche erlaubt den Zugriff auf die wichtigsten Programme, Power-Usern steht aber auch ein vollwertiger KDE-Desktop bereit. Durch ein Update vom 23. September unterstützt das Mandriva-Netbook auch sehr viele UMTS-Sticks out-of-the-box. Die Franzosen haben zudem auch an das Auge des Käufers gedacht: zum hübschen Verzieren liegen dem Netbook drei Sticker für den Netbook-Deckel bei.
Display nur 800 x 480
Etwas irreführend werben sämtliche Online-Händler mit dem hochauflösenden 8-Zoll-Display von 1024 x 600 Bildpunkten. In Wirklichkeit handelt es sich um ein normales Eee-PC-701-Display mit einer physikalischen Auflösung von 800 x 480 Punkten. Mandriva stellt aber per Interpolation 1024 x 600 Pixel dar, wodurch sich Websiten besser betrachten lassen. Wirklich scharf stellt das Display Text aber nur bei 800 x 480 Pixeln dar.
Die Vorteile des eCafés gegenüber dem Eee-PC 701 liegen bei der 20 GByte großen Festplatte und der besseren Akkulaufzeit. Das eCafé ist zudem lüfterlos. Wie sich das Netbook im täglichen Gebrauch schlägt, lesen Sie hier.





