Die Entwickler des grafischen Partitionierungswerkzeugs GParted haben eine neue Version veröffentlicht, die im Wesentlichen ein paar Fehler behebt. Das zugehörige Live-System bietet allerdings einen aktualisierten Unterbau.
GParted 0.30.0 läuft jetzt auch wieder unter dem Benutzer root unter Wayland. Dabei nutzt das Tool die Hilfe von „xhost“. Erweiterte Rechte fordert GParted standardmäßig via Pkexec aus dem Polkit-Framework an. Labels mit Unicode-Zeichen liest die neue Version auch dann wieder ein, wenn keine passenden Dateisystemtools vorhanden sind. Beim Aufruf von externen Programmen verpackt GParted zudem alle Parameter sicherheitshalber in Anführungsstriche und fügt Escape-Sequenzen ein.
Die GParted-Entwickler stellen zudem ein kleines Live-System bereit, das die aktuelle Gparted-Version enthält. Diese GParted Live getaufte Distribution basiert in der Version 0.30.0 auf Debian Sid, wobei die Entwickler die Pakete am 11.10.2017 abgerufen haben. Der Linux-Kernel werkelt im Hintergrund in der Version 4.13.4. Die enthaltene Bibliothek „libparted“ stürzt beim Check eines FAT32-Dateisystems nicht mehr ab, mit ihr in der Größe angepasste FAT32-Partitionen erkennt Windows zudem wieder.




