Die neue Version des Browsers Firefox kann unter anderem ab sofort auch Audio-Daten im FLAC-Format wiedergeben. Darüber hinaus unterstützt sie WebGL 2.0 und warnt Anwender, wenn diese eine unsichere Login-Seite besuchen.
Firefox 51.0 warnt immer dann, wenn das Login-Formular nicht über eine verschlüsselte Verbindung geladen wurde. Auf diese Weise können Anwender Phishing-Versuche besser erkennen. Die neue Version speichert zudem Passwörter in Formularen, die nicht das „Submit“-Ereignis verwenden. Vor dem Speichern lassen sich die Passwörter zudem im Klartext kontrollieren.
Die Adressleiste verfügt neuerdings über einen Zoom-Button. Dieser zeigt den aktuellen Zoom-Faktor an, wenn der Anwender etwa per Tastenkürzel die Seite vergrößert oder verkleinert hat. Ein Klick auf den Knopf stellt zudem wieder den Standard-Zoom-Faktor her. Neu hinzugekommen sind Übersetzungen in die Sprachen Georgisch und Kabylisch, im Gegenzug wurden die Übersetzungen ins Weißrussische entfernt.
Die neue Firefox-Version verbessert zudem die Video-Performance auf Systemen ohne GPU-Beschleunigung. Dort soll der Browser bei der Video-Wiedergabe weniger den Prozessor belasten und im Vollbild flüssiger laufen. Der neuerdings unterstützte Free Lossless Audio Codec (kurz FLAC) dürfte vor allem Musikliebhaber freuen, die ihre Audio-Daten gerne verlustfrei mit diesem Codec komprimieren.
Web-Entwickler dürften erstmals die neue 3D-Grafikschnittstelle WebGL 2.0 verwenden. Sie bietet unter anderem einige neue Funktionen, verbesserte Textur-Fähigkeiten, ein verbessertes Rendering und eine neue „ausgeklügelte“ Shader-Sprache.
Unter Linux verwendet Firefox 51.0 ab sofort die 2D-Grafikbibliothek „Skia“, um eine Website auf den Bildschirm zu zeichnen.
Abschließend gab es zahlreiche Sicherheits- und Fehlerkorrekturen. Eine Liste mit allen Neuerungen beziehungsweise Änderungen liefern die offiziellen Release-Notes.





