Mithilfe des Multi Stream Transports (MST) lassen sich mehrere Monitore an einen DisplayPort anschließen. Der Entwickler David Airlie vermeldet jetzt Fortschritte bei der Linux-Unterstützung. Der entsprechende Programmcode sei weitgehend fertig.
David Airlie versucht bereits seit mehreren Wochen, dem Linux-Kernel und den freien Grafikkartentreibern MST beizubringen. Auslöser waren die Docking-Stationen für neuere ThinkPads. An diese ließen sich nur dann mehrere Monitore anschließen, wenn auch MST zum Einsatz kam. Diesen Teil des DisplayPort-Standards 1.2 unterstützte Linux bislang jedoch noch nicht. MST setzen zudem auch einige aktuelle 4K-Displays voraus.
Die von David Airlie implementierte MST-Unterstützung funktioniert derzeit allerdings nur mit den Intel-Grafiktreibern. Der Red Hat-Mitarbeiter möchte seinen Code aber auch in die freien Radeon-Treiber für AMD-Grafikkarten integrieren. Sollten keine größeren Probleme mehr auftreten, könnte die MST-Unterstützung bereits im Linux-Kernel 3.16 oder 3.17 verfügbar sein.





