Ursprünglich von der Firma Trolltech entwickelt, dann von Nokia übernommen, wanderte die beliebte GUI-Bibliothek schließlich 2011 an das Unternehmen Digia. Das möchte die Qt-Entwicklung jetzt in eine eigene Firma auslagern.
Das neue Unternehmen soll allerdings weiterhin vollständig zu Digia gehören und sich ausschließlich um Qt kümmern.
Mit der Abspaltung möchte Digia vor allem das Open-Source-Projekt und die kommerzielle Qt-Variante wieder zusammenführen: Laut Digia hätten sich beide Teile in den letzten Jahren voneinander wegbewegt. So seien etwa die bereitgestellten Pakete für die Open-Source- und Enterprise-Versionen verschieden und die Internetauftritte unter qt-project.org und qt.digia.com seien komplett voneinander getrennt. Das Open-Source-Projekt und die kommerzielle Sparte würden jedoch stark voneinander abhängen.
Digia möchte deshalb die Internetseiten qt.digia.com und qt-project.org unter einem neuen Internetauftritt zusammenführen. Darüber hinaus soll es einheitliche Pakete für die Open-Source- und die kommerzielle Variante von Qt geben. Diese Maßnahme soll vor allem den Release-Prozess vereinfachen. Die ersten Auswirkungen des Umbaus sollen bereits mit dem Erscheinen von Qt 5.4 im Oktober zu sehen sein.





