Die Entwickler der Distribution Debian haben einige Änderungen für die Images der kommenden Version 9.0 mit dem Codenamen Stretch angekündigt. So werden die CD-Images bis auf eine Ausnahme gestrichen.
Lediglich die „netinstall“-Images für eine Installation über das Netzwerk werden die Entwickler noch bereitstellen. Alle anderen Images setzen mindestens eine DVD voraus. Die CD-Images hätten ihre Bedeutung verloren, da alle aktuellen Systeme DVDs lesen könnten, so Steve McIntyre auf der Debian Mailingliste.
Die Images mit einem Live-System unterstützen jetzt auch UEFI. Mit großer Wahrscheinlichkeit müssen Anwender jedoch Secure Boot vorher abschalten. Die Entwickler können die entsprechende Unterstützung in der verbleibenden Zeit nicht mehr sicherstellen. Das Team hat deshalb entschieden, dass die Unterstützung von Secure Boot kein „Showstopper“ für die Veröffentlichung von Debian 9 darstellt. Eventuell soll die Secure-Boot-Unterstützung mit einem späteren Update nachgereicht werden.
Neu sind Cloud-Images für OpenStack mit ARM64-Architektur. Darüber hinaus wird es inoffizielle Debian-Images geben, die proprietäre Treiber mitbringen. Neben einem Live-System und dem „netinstaller“-Image gehört dazu neuerdings auch ein neues Image, das auf eine DVD passt und direkt den Installationsassistenten startet.





