ddrescue 1.20 bietet neue Funktionen

ddrescue 1.20 bietet neue Funktionen

Nicht mehr Abwärtskompatibel

Daten auf defekten Datenträger versucht das Werkzeug ddrescue zu retten. Dessen neue Version 1.20 führt einige kleine neue Funktionen ein und ändert zudem die Namen mehrerer Parameter. Wer das Tool in Skripten einsetzt, muss folglich aufpassen.

So haben die Entwickler den Begriff „Logfile“ durch „Mapfile“ ersetzt. Unter anderem wird so der Parameter „–domain-logfile“ zu „–domain-mapfile“. Das Format des Mapfiles bleibt allerdings erhalten, es ändert sich nur dessen Bezeichnung. Die Kurzform von „–synchronous“ lautet ab sofort „-y“, während die Langfassung von „-d“ jetzt „–idirect“ heißt.

Neu ist der Parameter „-J“ (in der Langfassung „–verify-on-error“). Mit ihm stellt ddrescue 1.20 sicher, dass der Datenträger nach einem Lesefehler weiterhin konsistente Daten liefert.

Die verbleibende Zeit zeigt die Version 1.20 auf dem Bildschirm an. Zeitangaben erscheinen in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden. Die „errsize“ addiert sich ab sofort ausschließlich aus den bad_sector-Blöcken.

Sämtliche Änderungen listet Entwickler Antonio Diaz Diaz in seiner Ankündigung auf, der Quellcode steht auf der ddrescue-Homepage zum Download bereit.

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