3dfsb ist ein Dateimanager, der Dateien und Verzeichnisse in einer 3D-Ansicht präsentiert. Heute hat Tom Van Braeckel die Version 1.0 freigegeben, die neben Linux auch unter Haiku und FreeBSD laufen soll.
3dfsb basiert auf dem 3D-Dateinamanger TDFSB. Nachdem dieser nicht mehr weiterentwickelt wurde, entschloss sich Tom Van Braeckel zu einem Fork. Diesem spendierte er viele kleinere neuere Funktionen und hob einige Limitierungen auf. Das Ergebnis veröffentlichte Tom Van Braeckel jetzt unter dem Namen 3dfsb in der Version 1.0. Der Quellcode steht auf GitHub bereit, fertige Pakete für Distributionen gibt es noch nicht.
Gegenüber der letzten Version von TDFSB bietet 3dfsb unter anderem eine bessere Dateierkennung. Der Dateimanager berücksichtigt dabei auch den Inhalt der Dateien (via libmagic). Des Weiteren unterstützt 3dfsb Dank Gstreamer 1.4.3 über 100 weitere Container-, Video- und Audio-Formate. Eine Vorschau der Dateien ist jetzt nicht mehr nur in 256 mal 256 Pixeln, sondern auch in höheren Auflösungen möglich. Mit einer Laserkanone lassen sich Dateien ausradieren und auf Wunsch so auch tatsächlich von der Festplatte löschen.
Alle weiteren Neuerungen listet die entsprechende Seite auf GitHub auf. Ein Artikel zu TDFSB findet sich im LinuxUser 3/2010.





