Cebit 2008: Trekstor bietet kostenlose Datenrettung an

Cebit 2008: Trekstor bietet kostenlose Datenrettung an

Für die an der Cebit vorgestellte neue Datastation-Festplattenfamilie maxi m.ub bietet die auf Multimedia-Player und Festplatten spezialisierte Firma aus Lorsch gratis einen Datenrettungsservice an. Er bezieht sich auf externe Platten, die sich zum Beispiel durch Flüssigkeit, Herunterfallen oder zu großer Hitze über einen PC nicht mehr ansprechen lassen. Das benutzte Betriebssystem spielt keine Rolle.

Von der Dienstleistung ausgeschlossen ist das Wiederherstellen gelöschter Dateien. Auch Benutzer, die ihre Platte aus versehen formatieren, haben das Nachsehen. Ebenso von der Reparatur ausgeschlossen sind offensichtlich vorsätzlich beschädigte Festplatten.

Das Trekstor angebot gilt für Windows, Mac und Linux-Nutzer gleichermaßen ist aber vorerst auf den deutschen Markt beschränkt. Eine Garantie, dass überhaupt Daten wiederhergestellt werden können, bietet Trekstor aus naheliegenden Gründen nicht an. Die detaillierten Konditionen finden sich auf der Trekstor-Homepage [1].

Benutzer, die den Service im Falle eines Falles nutzen möchten, müssen sich nach dem Kauf der Datastation innerhalb von 60 Tagen auf der Trekstor-Homepage mit der Seriennummer des Gerätes registrieren. Kommt es zu einem Unfall, muss der Nutzer — ebenfalls online — möglichst genaue Angaben zur Partitionierung der Platte und zu den vermissten Dateien machen. Auf grund dieser Angaben versucht dann Trekstor innerhalb von rund 10 Tagen den Datenträger wieder herzustellen und die Platte wird dem Benutzer per Kurrier nach Hause geschickt. Die Wiederherstellung der Daten erfolgt in Deutschland mit einer international arbeitenden Partnerfirma, die Trekstor nicht nennen wolle.

Der Service bezieht sich nur auf neue Platten der Datastation-Serie, die mit einem entsprechenden Vermerk gekennzeichnet sind und ist ab Kaufdatum 12 Monate lang gültig. Zurzeit evaluiert die Firma die Möglichkeit, den Service gegen Aufpreis auch nach diesen 12 Monaten anzubieten. Offiziell unterstützt Trekstor mit FAT, NTFS oder HFS+ formatierte Datenträger, auf Anfrage von Linux-Community.de hieß es jedoch, dass auch mit Ext3 formatierte Festplatten eingeschickt werden könnten, dass in diesem Fall aber unbedingt Angabe des Betriebssystems und des Dateisystems vonnöten sei. Die Firma prüft, Ext3 in die Liste der offiziell unterstützten Dateisysteme aufzunehmen.

[1] http://www.trekstor.de/de/service/datenrettung1.php

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