Atari hat eine neue kleine Videospielkonsole vorgestellt, in der ein AMD-Prozessor und eine Radeon-Grafikkarte stecken. Als Betriebssystem kommt Linux zum Einsatz, das eine besonders einfach zu bedienende und für die Darstellung auf Fernsehern optimierte Benutzeroberfläche erhalten soll.
Das Design der Ataribox getauften Konsole erinnert ein wenig an das legendäre VCS 2600, das Atari in verschiedenen Modellen von 1977 bis 1990er produzierte. Laut Pressemitteilung ist die Front der Ataribox sogar mit echtem Holz verkleidet. Weitere Informationen zur verbauten Hardware gab Atari allerdings noch nicht bekannt.
Atari möchte die Ataribox mit einigen vorinstallierten alten und aktuellen Spielen ausliefern. Die entsprechenden Titel nannte das Unternehmen allerdings noch nicht. Die Ataribox soll zudem nicht nur als Spielekonsole dienen, sondern auch als Settop-Box für den Fernseher fungieren und so unter anderem Videos streamen, Musik abspielen und den Zugriff auf das Internet erlauben.
Anders als etwa die Android-TV-Sticks sollen Anwender das Linux-System verändern und anpassen können. Des Weiteren sollen sich Spiele auf der Box nicht aus einem eigenen, sondern auch anderen Online-Shops installieren lassen.
Bei der jetzt vorgestellten und auf Bildern gezeigten Ataribox handelt es sich allerdings noch um einen Prototypen. In den Handel kommen soll die Konsole im Frühling 2018 und zwischen 249 und 299 US-Dollar kosten.
Zuvor startet Atari noch eine Crowdfunding-Kampagne auf Idiegogo. Wer dort Geld für die Produktion der Konsole spendet, erhält besonders früh ein Exemplar oder aber eine Spezialausgabe der Konsole. Interessenten können sich zudem oder alternativ für einen Newsletter eintragen und sich so direkt zum Marktstart informieren lassen. Erste Bilder des Prototypen stehen auf einer eigens für die Konsole eingerichteten Website bereit.
Das heutige Unternehmen Atari hat nach mehreren Verkäufen der Markenrechte nichts mehr mit dem 1972 gegründeten Entwickler des VCS 2600 gemein.





