Die Entwickler der Distribution KaOS haben zum ersten Mal in diesem Jahr ihre Installationsmedien erneuert. Sie bringen in erster Linie die enthaltenen Pakte auf den aktuellen Stand. Größere Neuerungen blieben aus – bis auf eine sichtbare.
So haben die Entwickler das Midna-Artwork überarbeitet. Insbesondere SDDM wurde ein neues Theme übergestülpt, welches wiederum den Wechsel zwischen der Standard-Plasma-Umgebung und Wayland wesentlich deutlicher machen soll. Auf dem Desktop klebt zudem das Panel jetzt standardmäßig am rechten Bildschirmrand.
Wie bei KaOS üblich kommt die aktuelle Version des Plasma-Desktops zum Einsatz, genauer gesagt Plasma 5.8.5, die KDE Frameworks 5.29.0, die KDE Applications 16.12.0 und einige noch nicht offiziell veröffentlichte Portierungen einiger KDE-Anwendungen.
Unter der Haube werkelt Linux 4.8.15. Damit ändert sich auch gleichzeitig die Art, wie KaOS das Kernel-Image erstellt. Des Weiteren gibt es Systemd 232, FFMPEG 3.2, Mesa 13.0.2, Hunspell 1.6.0, Gpgme 1.8.0, Gstreamer 1.10.2 und Openjpeg 2 in der Version 2.1.2. Von Bord flog Qt4, KaOS unterstützt zudem keine alten KDE4-Anwendungen mehr.
Benötigt ein System-Update die Interaktion mit dem Benutzer, erscheint ab sofort ein Dialog-Fenster mit einem entsprechenden Hinweis. Der Installationsassistent Calamares erkennt in der neuen Version 2.5 bereits installierte Betriebssysteme besser. Das beiliegende Tool IsoWriter schreibt das Installationsmedium nicht nur auf einen USB-Stick, sondern kann nach der Installation KaOS wieder vom USB-Stick entfernen.
Alle weiteren Neuerungen listen die Release Notes auf.





