Der Teufel besitzt eine äußerst lecker aussehende Süßigkeit aus Honig. Ein Bär kann da natürlich nicht widerstehen. Um an den „Honey Swirl“ zu gelangen, muss er allerdings erst einmal mehrere Labyrinthe durchqueren und dabei mit Köpfchen zahlreiche fiese Gegner austricksen.

Die Ausgänge der Irrgärten sind im Spiel „HoneyThings“ allerdings gut versperrt und mit einer Zahl versehen. Die entsprechende Tür entriegelt sich erst, nachdem der Bär die entsprechende Anzahl rosafarbener „Jelly Beans“ im wahrsten Sinne des Wortes Platt getreten hat. Dieses Vorhaben erschweren wiederum einige Gemeinheiten des Teufels.

Schon das Hauptmenü zeigt, wie das Spielprinzip funktioniert: Sobald der Bär auf die Jelly Bean tritt, öffnet sich rechts der „Exit“.

Gefährlicher Honig

So versperren hin und wieder ein paar Mauern oder Hecken den direkten Weg zu den süßen Bohnen. Dann muss der Bär zunächst über eine der Treppen in ein Verlies herabsteigen und dort über eine weitere Treppe auf der anderen Seite wieder nach oben klettern.

Mit der Fliegenklatsche …

Darüber hinaus liegen in den Gängen einige Honigtöpfe. Sobald sie der Bär aufsammelt und aufschleckt, erscheint umgehend eine Biene, die den Bär verfolgt. Sobald sie ihn berührt, kostet dies den Bären eines von seinen Leben. Sind die Leben aufgebraucht, muss man die Irrgärten von Neuem durchqueren. Mit etwas Glück findet der Bär eine Fliegenklatsche, mit der er genau eine Biene ins Jenseits schicken kann. Man muss sich folglich gut überlegen, in welcher Reihenfolge man die Bohnen, die Honigtöpfe und die Fliegenklatschen einsammelt.

… kann man zumindest eine lästige Biene loswerden.

Freie Preiswahl

Durch das Zertreten der Bohnen und das Einsammeln der Töpfe wächst langsam der Honigvorrat am unteren Bildschirmrand. Sobald der entsprechende Balken gefüllt ist, steigt der Bär ähnlich wie in einem Rollenspiel einen Level auf. Für weiteren Ärger sorgen Boss-Gegner, die sich nur mit einer ganz bestimmten Taktik besiegen lassen.

In den unterirdischen Labyrinthen geht es nicht mir rechten Dingen zu.

HoneyThings entstand innerhalb von fünf Wochen im Rahmen des Devtober Game Jam und der SyntaxBomb Competition. In überarbeiteter Form bietet Entwickler Adam Strange seinen Wettbewerbsbeitrag auf Itch.io für einen frei wählbaren Preis an [1]. Wer das Spiel erst ausprobieren möchte, darf es sogar kostenlos herunterladen. Dazu klickt man auf Download Now und dann den etwas unscheinbaren Link No thanks, just take me to the downloads.

Zwischengegner wie dieser Kuchen und seine Himbeerkollegen erfordert ein wohlüberlegtes Vorgehen.

Fazit

Auch wenn HoneyThings ein paar kleinere Rollenspielelemente enthält, ist es vor allem ein Knobelspiel. Die Pixelgrafiken sind knuffig und erinnern an die alten Videospiele vom Ende der 1980er Jahre. Der Schwierigkeitsgrad steigt zudem im genau richtigen Maße an. Die Linux-Version zeigte in unseren Tests allerdings ab und zu kleine Macken und stürzte unter Ubuntu 19.10 sogar einmal ab. Wer Denkspiele wie den Klassiker Sokoban mag, sollte aber unbedingt probespielen.

HoneyThings

Bezugsquelle: https://adamstrange.itch.io/honeythings
Entwickler: Adam Strange
Lizenz: Kommerziell
Preis: Beliebig
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution

Infos

  1. [1] Projekt-Homepage: https://adamstrange.itch.io/honeythings