Hallo zusammen,
ich versuche, eine VPN-Verbindung von zuhause zu meinem Arbeitsplatz aufzubauen. Soweit ich sehe, bricht die Verbindung bei der Authentifizierung ab.
zuhause: Suse 9.3
Arbeitsplatz: Windows Server 2003
bei VPN von zuhause über ein Windows-System folgende Verbindungs- Daten:
PPTP, TCP/IP, MS-Chap V2, MPPE 128, MPPC, PPP-Multilinkframing inaktiv
Domänen-Angabe nicht erforderlich
Die Konfiguration auf meinem Rechner sieht so aus:
/etc/ppp/options:
noipdefault
noauth
crtscts
lock
modem
asyncmap 0
nodetach
lcp-echo-interval 30
lcp-echo-failure 4
lcp-max-configure 60
lcp-restart 2
# idle 600
# noipx
file /etc/ppp/filters
/etc/ppp/options.pptp:
lock
noauth
nobsdcomp
nodeflate
require-mppe
mtu 1000
mru 1000
lcp-echo-failure 10
lcp-echo-interval 10
/etc/ppp/chap-secrets:
“Benutzername auf dem Server” “*” “Passwort”
ich habe, obwohl wahrscheinlich nicht nötig, den gleichen Eintrag auch in pap-secrets und in die selbst erstellte Datei scp-secrets gemacht.
/etc/ppp/peers/vpn-name:
pty “/usr/sbin/pptp –nolaunchpppd”
name “Benutzername”
require-mppe-128
require-mschap-v2
usepeerdns
defaultroute
file /etc/ppp/options
debug
Wenn ich jetzt als root die Verbindung aufbaue, erscheinen folgende Meldungen:
PC-1:/etc/ppp/peers # /usr/sbin/pppd call vpn-name
using channel 14
Using interface ppp0
Connect: ppp0 /dev/pts/7
sent [LCP ConfReq id=0x1 ]
rcvd [LCP ConfReq id=0x0 < 17 04 00 47>]
sent [LCP ConfRej id=0x0 < 17 04 00 47>]
rcvd [LCP ConfAck id=0x1 ]
rcvd [LCP ConfReq id=0x1 ]
sent [LCP ConfAck id=0x1 ]
sent [LCP EchoReq id=0x0 magic=0x4b3b92df]
rcvd [EAP Request id=0x25 Identity ]
sent [EAP Response id=0x25 Identity ]
rcvd [LCP EchoRep id=0x0 magic=0x4c29552a]
rcvd [LCP TermReq id=0x3 “L)U*\000
Hey Jürgen,
ich bin nicht der große Linux-Insider, hatte aber ein ähnliches Problem. Bei mir lags allerdings daran, daß mein Home-Netzwerk hinter einer Telefonanalge ist (Eumex 704 LAN), und diese nur bestimmte Ports freigegeben hatte. Die Einlogg-Anforderung ging zwar zur Firma durch, die Rückmeldung lief aber über einen Port, der bei mir gesperrt war. Daher hatte die Verbindung immer abgebrochen.
Schauts bei Dir ähnlich aus ? Ist ein Router oder eine Firewall dazwischen, der/die diverse Ports sperrt ?
STEFAN aka whynot
Hallo Stefan,
danke für den Tipp, habe es gerade versucht. Leider bringt die Deaktivierung der Fritzbox-Firewall keinen Effekt. Die Susefirewall steht auf interne Zone.
viele Grüße
Jürgen
Ich konnte das Problem inzwischen selbst lösen. Es lag daran, dass Suse 9.3 und der Windows Server sich nicht erfolgreich auf ein Authentifizierungs-Protokoll einigen konnten.
In den Debug-Meldungen ist zu sehen, dass Suse EAP akzeptiert, dass dann aber die Kommunikation zwischen den Systemen abgebrochen wird.
Der Server war so konfiguriert, dass er EAP, MS-Chap v2 und MS-Chap akzeptierte. Nachdem ich die Windows-Konfiguration auf MS-Chap v2 als einzige Methode geändert habe, klappt die Verbindung einwandfrei.
Evtl. geht es auch durch Setzen der refuse- Option für pppd, d.h. alle Protokolle außer dem was unter require- gefordert wird, ausschliessen.
Jürgen