Hi,
Mein System:
aktuelles Gentoo Linux mit vanilla Kernel 2.6.17.7
mplayer/ffmpeg von CVS täglich frisch :)
AMD Athlon 64 X2 3800+, 1GB DDR2 Dual Channel RAM
Motherboard ASUS AV8
~200GB freier Plattenspeicherplatz
eine DVBT-Karte mit analog-TV EIngang auf BT878 basierend
ein VHS-Videorecorder
Meine Fragen:
Ich möchte Teile meiner VHS-Cassetten digitalisieren, um unter
anderem endlich die “Verbraucherempfehlungen” loszuwerden. Alles
Material sind Aufnahmen aus dem TV und ausschließlich für
eigene private Zwecke gedacht.
Welche Applikation ist zu empfehlen, um das “Signal” des
VHS-Recorders auf die Festplatte zu bringen?
Welches Datenformat ist für diesen ersten Transfer zu
empfehlen?
Mit welchen Parametern rufe ich MPlayer/Ffmpeg auf, um ein
komprimiertes Datenformat zu erstellen?
Welches Zieldatenformat ist empfehlenwert?
Das Ziel:
Die endgültige Speicherung der Videodaten soll in einer Form
geschehen, die soviel Bild- und Tonqualität des VHS-Originals
wie möglich konserviert.
Die Daten sollen/können/dürfen als einfache Dateien vorliegen,
es ist nicht beabsichtigt, daraus DVD-kompatible Datenträger
zu erzeugen — die Betrachtung am PC ist vollkommen ausreichend.
Ich möchte verhindern, filmweise Parameterschlachten mit
mplayer/ffmpeg auszutragen um dann nach einem Jahr (z.B.)
festzustellen, dass ich einen kapitalen Fehler machte, der (z.B.)
einen immer größeren Versatz zwischen dem Timing der Video- und
der Audiodaten erzeugt.
Die Zeit, jeden konvertierten Film in ganzer Länge zur Probe
durchzusehen, habe ich selbst in meinem jetzigen kurzen Urlaub
nicht.
Darum wäre ich sehr dankbar an jemanden Erfahrungen teilhaben zu
können, der diese VHS->digital-Konvertierung schon erfolgreich
vollzogen hat.
Herzlichen Dank für Eure Hilfe und Euer Verständnis
im Voraus,
mcc
Ich hatte auch mal ueberlegt ne VHS zu digitalisieren, war mir aber dann doch zu viel Aufwand. Seither liegt aber diese URL in meinen Bookmarks: [1]
vielleicht hilfts dir was.
gruss
hallo,
ich nehme die Rohdaten in Huffyuf auf, das werden sehr große Dateien… zum Eindampfen verwende ich das m.E. großartige Avidemux2… ich konvertiere in half-DVD, also 720×288 und gebe noch einen Rauschfilter dazu, das ganze dann im 2-Pass Verfahren auf 4100 MB eingedampft, der Ton extra als mp2 mit 224 k/s gespeichert, zum Schluß mit mplex gemuxt und mit dvdauthor eine DVD Struktur erzeugt – nach langen Versuchen mit Aufnahmen direkt mit mpeg bin ich endlich da, wo ich hinwollte – die Videos sind Spitze. Allerdings dauert auf meinem Laptop mit Athlon 64/3000 das Kodieren eines 90 min Filmes im 2-pass Mode mit Filtern und so ca. 10 Stunden, h.d. der Kasten läuft dann über Nacht.. insgesamt keine gute Beschäftigung für Eilige…:-)
Hi Rainer,
danke für den Link! :)
Da steht ja fast alles, was man so braucht — ein gedrucktes
Schweizer Taschenmesser sozusagen….
Nur eines klappt nicht recht: Ich habe das Audiointerface auf LineIn: Capture
und den Capture-kanal an sich auf eine annehmbare Lautstärke gesetzt: Der
Ton ist jedoch grottenschlecht. Er pfeift und klirrt irgendwie.
Irgendwelche Ideen hierzu ?
Gruss,
mcc
Gegen Brummen hätte ich was im Angebot: und zwar irgendein Kabel aus dem Computer wieder zurück in den Videorekorder schlaufen, bei einer einfachen Verbindung kommt es sonst (je nach Steckdosenanordnung) zu Brummschlaufen.
Allerdings ist das eigentlich eher was gegen den 50 Hz Brummton, kann aber sein, daß der je nach Intensität zu einem Pfeifen und Klirren wird. Kann ein Verstärker (wie der in der Soundkarte z.B.) den tiefen Output nicht mehr rausdrücken feuert er gerne auch in den höchsten Tönen … so habe ich mir mit der Tiefbassverstärkung mal die Kalottenhochtöner langsam und qualvoll gegrillt.
Hi Benjamin,
nö, das ist es nicht, da ich schon einen Übetragerrafo als
Erd-Trenner dazwischen habe.
Wie gesagt, es ist ein Klingen, welches durch den eigentlich zu übertragenen
Ton moduliert wird und so klingt, als sei der Lautsprecher aus Zinnblech,
welches gebrochen ist — hinzu kommt ein ebenfalls moduliertes Zischeln.
Ist gerade kein O-Ton da, fehlen auch nahezu die Verzerrungen.
Bummschleifenstörungen halten sich normalerweise nicht an den O-Ton.
Elektrisch denke ich ist alles ok…
Was kann das bloss sein ????
(etwas verzweifelte) Grüße,
mcc
Irgendwie hört sichs doch nach ner Übersteuerung an würd ich sagen …
Mir hat grade jemand (er digitalisiert ganz gern LPs, allerdings unter Win) erzählt, dass er bei seiner Hardware die Eingangslautstärke auf unter 20% drehen muss, damits klingt.
Kann dir also nur raten mal am alsa-mixer rumzudrehen, an allen Reglern, die auch nur ungefähr in Frage kommen :-)
Alternativ kann es natürlich auch die Hardware sein. Wie ist es denn, wenn du über die Soundkarte capturest (ob das schon im Duden steht?)? Bzw. wie ist es denn mit anderen Quellen (Kassetti, Plattenspieler)?
Ob ein Audio-Level-Meter dir hilft [1]?
Mehr fällt mir auch nicht ein, ausser vielleicht der Gang in spezialisiertere Foren.
viel Erfolg
[1] http://laugeo.free.fr/ameter.html